Amerikanerin verliert durch Tampon fast ihr Bein

Der Grund dafür ist gar nicht so selten

Über die Gefahren von Tampons wird bislang noch immer zu wenig aufgeklärt.
Quelle: IMAGO / agefotostock

Tampons gehören zu den meistbenutzten Hygieneartikeln während der Periode. Doch nur wenige Frauen sind sich darüber im Klaren, welche Gefahren mit der Nutzung dieser einhergehen. Eine junge Amerikanerin musste dies nun auf schmerzhafte Weise lernen, als sie nach der Nutzung eines Bio-Tampons fast ihr Bein verlor.

Wie es dazu kommen konnte, erfährst du auf der nächsten Seite...

Die Symptome der Frau waren mit einer Grippe vergleichbar und wurden zunächst nicht richtig behandelt.
Quelle: IMAGO / agefotostock

Weil sie ihrem Körper etwas Gutes tun wollte, entschied sich die 33-jährige Kristina Makris, auf Bio-Tampons umzusteigen. Doch als sie Mitte Januar 2018 ganze 2 Woche nach ihrer Periode plötzlich von rätselhaften Symptomen geplagt wurde, musste sie ganz schnell feststellen, dass dies keine gute Idee gewesen war.

Neben einer allgemeinen Schlappheit litt die Amerikanerin außerdem unter Kopfschmerzen und Schwindelgefühlen. Da die Ärzte der Meinung waren, es handle sich um eine simple Grippe, wurde Kristina zunächst wieder nachhause geschickt. Doch als sie sich am nächsten Tag immer wieder übergab, bestand ihre Mutter darauf, zusammen ins Krankenhaus zu fahren.

Als dort auch Antibiotika, Flüssigkeit und Medikamente nicht dabei halfen, den Blutdruck der Make-Up-Artistin zu stabilisieren und die Schmerzen zu lindern, flehte die junge Frau die Krankenschwester an, ihr Schmerztabletten zu besorgen.

Wie es dann weiterging, erfährst du auf der nächsten Seite...

Zum Glück ging die junge Frau ins Krankenhaus, sodass sie schnell operiert werden konnte.
Quelle: IMAGO / Westend61

Allerdings war es gut, dass sie ins Krankenhaus gefahren waren. Als Kristina nämlich um 1 Uhr nachts plötzlich einen Hautausschlag auf ihrem linken Unterschenkel bemerkte, musste plötzlich alles ganz schnell gehen.

Dieser spezifische Ausschlag war ein sicheres Anzeichen für einen toxischen Schock, was bedeutete, dass der jungen Frau aus Massachusetts nur 45 Minuten blieben, um sich für oder gegen eine Operation zu entscheiden. Obwohl Kristina selbst gar nicht wusste, was da gerade genau vor sich ging, entschied sie sich für die OP.

In den nächsten Stunden kämpfte ein Chirurgenteam dann darum, ihr Bein und sogar ihr Leben zu retten - mit Erfolg! Doch damit hatte sie extrem viel Glück.

Wie des toxische Schocksyndrom (kurz TSS) noch enden kann, erfährst du auf der nächsten Seite...

Empfohlener externer Inhalt
Instagram

Wir benötigen deine Zustimmung, um den von unserer Redaktion eingebundenen Instagram-Inhalt anzuzeigen. Du kannst diesen (und damit auch alle weiteren Instagram-Inhalte auf www.stylevamp.de) mit einem Klick anzeigen lassen und auch wieder deaktivieren.

Instagram-Inhalte immer anzeigen

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Instagram übermittelt werden. Mehr dazu in unseren Datenschutzhinweisen.

Das Model Lauren Wasser, hatte weniger Glück. Nach ihrer Erkrankung am toxischen Schocksyndrom verlor sie 2012 erst das rechte Bein und fünf Jahre darauf auch noch ihr linkes. Doch die starke Blondine ließ sich von diesem Schicksalsschlag nicht entmutigen und widmete ihr Leben der Aufklärung über diese Krankheit. Unter dem Namen 'The Impossible Muse'  postet sie auf Instagram atemberaubende Bilder und zeigt außerdem, dass das Leben auch mit Beinprothesen wunderschön sein kann.

Warum häufig Tampons Schuld am TSS sind, erfährst du auf der nächsten Seite...

Tampons sind sehr trocken und können damit einen Schaden im Körper der Frau anrichten.
Quelle: IMAGO / Panthermedia

Weil viele Tampons unheimlich trocken sind, kommt es manchmal vor, dass beim Herausziehen die Wand der Vagina verletzt wird. Durch die offene Wunde sind die Schleimhäute dann anfälliger für Infektionen und ein perfekter Nährboden für alle möglichen Keime und Bakterien.

Kristina benutzt inzwischen übrigens keine Tampons mehr. Nach dem Schock und einem anschließenden dreiwöchigen Krankenhausaufenthalt ist ihr das Risiko einer erneuten Infektion einfach zu groß - verständlicherweise!