H&M will Filialen dicht machen

Das sind die Gründe dafür

H&M hat angekündigt, einige Filialen zu schließen. Viele sind geschockt - doch so schlimm ist dieses Vorhaben nicht. Stattdessen will sich die Modekette auf Online-Shops konzentrieren und das Angebot erweitern.

H&M will Filialen dicht machen

Die schwedische Modekette kann auf ein erfolgreiches Jahr zurückblicken: 2016  hat der Konzern den höchsten Umsatz aller Zeiten erzielt. Neben dem Einzelhandel haben dazu vor allem der Online-Shop sowie die Wohnaccessoires beigetragen. Dadurch ist der Umsatz um satte 6,3 % auf 20,3 Milliarden Euro gestiegen. Trotzdem hatte das Unternehmen auch zu kämpfen. Denn obwohl der Umsatz stieg, schwächelte der Gewinn und sank um 12 %. Dieser Verlust ist vor allem auf das schlechte Wetter im Frühjahr und Sommer zurückzuführen. Deshalb wurden häufig Rabattaktionen durchgeführt, um die Klamotten loszuwerden. Das Geschäft hat dadurch stark gelitten. 

Große Ziele für 2017

Davon lässt sich H&M nicht entmutigen. Für dieses Jahr hat sich der Schwede große Ziele gesetzt. Insgesamt sollen 427 neue Filialen eröffnet werden - in neuen Märkten. Dazu gehören Länder wie Kasachstan, Kolumbien, Vietnam, Georgien und Island. Bisher verkauft das Unternehmen bereits in 64 Ländern. Trotzdem sollen auch einige Filialen geschlossen werden. Wo und wie viele ist allerdings noch unklar. Der Einzelhandel ist durch das Internet-Geschäft nicht mehr so profitabel wie vorher und lohnt sich daher nicht in allen Ländern.

Online-Handel boomt

Durch den Online-Handel hat H&M weitere Marktanteile gewonnen. Auf dieses Geschäft will das Unternehmen nicht mehr verzichten, obwohl es verhältnismäßig spät gestartet wurde. Der Online-Shop macht einen wichtigen Teil des Gewinns aus und soll daher in Zukunft weiter ausgebaut werden.