Schwangerschaft & Geburt: Stars sprechen offen über Komplikationen

Schwangerschaft & Geburt sollten die schönste Zeit im Leben einer Frau sein – doch viele Stars sprechen jetzt offen über ihre Komplikationen!

Bei Schwangerschaft und Geburt sprechen viele Stars mittlerweile offen über ihre Komplikationen
Quelle: IMAGO / Cavan Images

Die Schwangerschaft und Geburt des eigenen Kindes sollte für Frauen die schönste und intimste Zeit im Leben sein – doch viele Stars sprechen mittlerweile offen über die Komplikationen, die viele andere oft verschweigen. Denn nicht alles an einer Schwangerschaft ist einfach und rosig: Es gibt auch Dinge, über die man nicht sprechen will, weil sie unangenehm sind oder weil der Schmerz noch zu tief sitzt. Umso schöner ist es, dass viele Promis heutzutage offen und ehrlich damit umgehen, um mehr Aufmerksamkeit auf das Thema zu lenken. Wir haben dir die stärksten Beispiele herausgesucht – wenn du also in einer ähnlichen Situation bist und dir denkst: „Warum haben alle anderen so eine tolle Schwangerschaft und ich leide?“, dann weißt du jetzt, dass du nicht alleine bist:

Beginnen wir ...

Gustav Schäfer tanzte seinen „Magic Moment“ bei „Let's Dance“ mit seiner Tochter Lotti.
Quelle: RTL / Stefan Gregorowius

#1 Gustav Schäfer und seine Frau Linda

Die gemeinsame Tochter von Schlagzeuger Gustav und seiner Linda heißt nicht umsonst Lotti. Sie ist ihr eigener, ganz persönlicher Lottogewinn. Während der Teilnahme von RTLs beliebter Tanzshow „Let's Dance“ bekam Deutschland mit, wie intensiv die Verbindung zwischen Vater und Tochter ist. Jede Woche saß sie brüllende im Publikum und unterstütze ihren Papa. In Show 9 werden traditionsmäßig die „Magic Moment“ der Kandidat*innen vertanzt. Im Fall des Tokio Hotel Mitglieds ging es dabei auch um seine Tochter.

Der Weg ein Kind zu bekommen, war für das Paar nicht einfach und sie mussten richtig dafür kämpfen. Als die Befruchtung dann geklappt hatte, kam der Schock. Neben der Eizelle in der Gebärmutter, hatte sich auch eine in einen Eileiter gesetzt. Eine Eileiterschwangerschaft birgt ein enormes Risiko für die werdende Mutter, weswegen das Ei entfernt werden muss. Im Falle von Linda hätte das laut Chirurgen bedeutet, dass das befruchtete Ei in der Gebärmutter bei dem Eingriff vermutlich ebenfalls nicht bleiben würde. „Ich hätte fast meine Frau und Tochter verloren”, sagt Gustav bei „Let's Dance“. Doch nur so groß wie eine kleine Erbse, blieb das Ei und es entstand Lotti. Laut Gustav: „unsere kleine Kampferbse“.

Nach dem gemeinsamen Tanz mit Töchterchen Lotti mussten Gustav und seine Partnerin Anastasia Maruster trotzdem die Show nach Show 9 verlassen.

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#2 Alessia Herren

Am 27. April 2026 teilt Alessia Herren die frohe Botschaft mit ihren Fans: Sie ist zum zweiten Mal Mutter geworden! Ihr Sohn kam am 21. April um 11:44 gesund zur Welt. „Manchmal wird es still, weil das Leben gerade die schönsten Kapitel schreibt ...“, postet sie dazu. Doch nur kurz danach meldet sich die 24-Jährige mit einem ausführlichen Geburtsbericht zurück und der hat es in sich. „Eine Stunde nach meinem letzten Post habe ich Stück für Stück Fruchtwasser verloren. Gegen drei Uhr fingen meine ersten Wehen an“, berichtet der Reality-Star. Als die Schmerzen im Krankenhaus zu stark wurden, erhielt sie gegen sieben Uhr morgens eine PDA. Zunächst schien die Behandlung perfekt anzuschlagen: „Als ich die PDA bekommen habe, habe ich wirklich nichts mehr gespürt. Zwischendurch hatte ich immer wieder nur einen leichten Druck am Popo.“ Doch die Erleichterung war nur von kurzer Dauer. In der entscheidenden Phase der Entbindung kehrte der Schmerz mit voller Wucht zurück. „Als es dann richtig losging, dachte ich wirklich, die PDA wirkt nicht mehr... ich bin vor Schmerzen gestorben. Es war definitiv schmerzhafter als bei der ersten Geburt“, schildert sie die Grenzerfahrung. Trotz der Strapazen gab es ein Happy End: In dem Moment, als Alessia ihren Sohn zum ersten Mal im Arm hielt, seien alle Schmerzen schlagartig vergessen gewesen.

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#3 Renata Lusin 

Zum zweiten Mal ist Profitänzerin Renata Lusin am neunten April Mutter geworden. Nun haben sie und ihr Valentin zwei Mädchen: die große Stella und die kleine Tessa. Einige Tage nach der Geburt nutzt die RTL-Tänzerin ihre Reichweite auf Instagram, um über ein sensibles Thema zu sprechen: „Wie einige vielleicht noch wissen, hatte ich mit Stella nicht nur eine unfassbar schwere Geburt , sondern auch einen sehr harten und verzweifelten Start in das Wochenbett“. Unter anderem bereitete das Zungenbändchen von Stella der Mutter beim Stillen Sorgen. Damals merkte sie: „Es war erstaunlich zu sehen, wie viel Frauen und Familien sich dazu gemeldet haben und bis heute schreiben mir viele, wie hilfreich meine Erzählung damals war. Ich konnte dadurch vielen Frauen mit einem ähnlichen Problem helfen“. Deshalb teilt sie auch zu ihrer zweiten Entbindung sensible Infos: „Und jetzt 2 Jahre später. Kommt Tessa zu Welt. Bei ihr war es sogar sichtbarer“. Auch bei ihrem zweiten Mädchen ist das Zungenbändchen zu kurz und kann leider genau wie bei Stella damals nicht direkt nach der Geburt behandelt werden: „Die gleichen Schmerzen wie bei Stella. Kauen anstatt saugen“. Doch die selbe Praxis wie schon bei ihrer großen Tochter konnte ihr wenige Tage später Abhilfe schaffen und das Zungenbändchen direkt behandeln: „Ich wollte nicht mehr lange leiden wie bei Stella“.

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#4 Patricija Ionel

„Let’s Dance“-Profitänzerin Patricija Ionel hat über die schwierige Geburt ihrer Zwillinge gesprochen. Im Gespräch mit RTL blickte sie im Oktober 2025 gemeinsam mit ihrem Mann Alexandru Ionel auf die herausfordernde Zeit im Kreißsaal zurück. Die Entbindung im September 2024 dauerte nämlich rund 20 Stunden. Während die Geburt ihres Sohnes Elison problemlos verlief, kam es bei Tochter Melody zu Komplikationen: Sie lag in Fußlage und musste unter erhöhter Aufmerksamkeit der Ärzt*innen entbunden werden. „Ich habe auch direkt gefragt: ‚Ist sie sie gesund?' Alles gut?’ Weil das war so was von wichtig für mich”, erinnert Alexandru sich. Nach der Geburt verschlechterte sich ihr Zustand dann sogar noch einmal. Ursache war ein Blutgerinnsel in der Gebärmutter, das Patricija starke Schmerzen verursachte. „Das war schlimmer als die Geburt selbst“, so die Tänzerin. Heute geht es dem Paar und den Kindern zum Glück gut.

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#5 Marie Nasemann

Das Ex-„GNTM“-Model Marie Nasemann teilt über Instagram mit ihren Fans vieles aus ihrem Leben – die guten, wie die schlechten Dinge: So versucht sie auch die Wahrheit über ihre Schwangerschaft zu erzählen – ohne die rosarote Brille: „Als ich schwanger war und nach 5 Monaten Übelkeit, übelste Symphysen-und Steißbeinschmerzen kamen, dachte ich mir: Wieso zur Hölle steht in irgendwelchen Broschüren die Schwangerschaft soll eine wunderschöne Zeit für mich sein?“, schreibt sie unter einem Bild. Ein Gedanke, den bestimmt viele Frauen nachvollziehen können. „Und wenn die Kinder dann da sind und ich als Mutter sage, dass ich es gerade scheisse anstrengend finde unterstellt mir jemand direkt Regretting Motherhood. Schon bisschen komisch alles.“

Weiter spricht sie über toxische Positivität im Internet – doch was ist das eigentlich? 

Toxische Positivität ist laut Marie Nasemann ein großes Problem unserer Gesellschaft.
Quelle: IMAGO / Sven Simon

„Ich habe von Anfang probiert sehr offen und ehrlich über Schwangerschaft, Geburt und das Muttersein zu sprechen. Hab dann aber auch gemerkt, dass es mir teilweise wesentlich leichter fiel über die negativen Seiten zu sprechen. Ist das dann toxische Negativität?“, schreibt Marie weiter in ihrem Instagram-Post. Sie versucht, mit der toxischen Positivität, die teilweise auf Instagram zu finden ist, zu brechen – doch was ist das überhaupt? 

Toxische Positivität bezieht sich auf eine problematische Haltung oder Denkweise, bei der man ausschließlich positive Emotionen, Gedanken und Aussagen unterstützt und negative Gefühle oder Erfahrungen vermeidet oder abwertet. Es handelt sich um eine extreme Betonung von positiver Stimmung und die Ablehnung von allem Negativen, ohne Raum für realistische Einschätzungen oder die Verarbeitung von schwierigen Emotionen.

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#6 Hailey Bieber

Hailey Bieber spricht erstmals offen über die dramatische Geburt ihres Sohnes Jack Blues im Sommer 2024. In Vogue sagt sie: „Die Geburt war das Schwierigste, was ich je gemacht habe. Ich dachte, ich könnte sterben.“ Trotz monatelanger Vorbereitung – Yoga, Atemtraining, Kraftübungen – kam es zu Komplikationen. Die Entbindung musste eingeleitet werden, 18 Stunden dauerte es, dann folgten starke Blutungen. „Das war kein Spaß. Ich blutete wirklich stark – Menschen sterben daran. Und dieser Gedanke kam mir auch,“ so Bieber ehrlich. Sie vertraute ihrer Ärztin, doch die Angst war real: „Es war beängstigend.“ Trotz allem bereut sie nichts – im Gegenteil: Die Familienplanung ist noch nicht abgeschlossen. „Ich will mindestens noch ein Baby.“ Hailey und Justin Bieber sind seit 2018 verheiratet. Ihr Sohn Jack kam im August 2024 zur Welt.

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#7 Renata Lusin 

Am 21. März wurden Renata und Valentin Lusin, Profitänzer*innen bei „Let's Dance“, Eltern ihrer Tochter Stella. Die Geburt ihrer Tochter war für das Paar ein ersehntes Glück, nachdem Renata zuvor mehrere Fehlgeburten erlitten hatte. Trotz der Freude über Stella hatte Renata in den ersten Tagen nach der Geburt mit dunklen Gedanken und Traurigkeit zu kämpfen. In ihrer Instagram-Story teilte sie mit, dass sie unter Wochenbettdepressionen litt. „Allgemein ist es für mich natürlich nicht einfach, weil ich so ein Action-Mensch bin. Ich will immer raus, ich will immer unter die Leute. Und ja, Wochenbett ist schon hart.“ Auch die Geburt war alles andere als einfach: „Am Ende vergisst man schnell die ganzen Schmerzen, aber das war SO anstrengend. Ich kann das mit keinem ‚Let's Dance‘, mit keiner Tour, mit keiner Weltmeisterschaft vergleichen. Also, das waren wirklich die härtesten zwei Tage in meinem Leben, glaube ich“, erklärt sie im Interview mit RTL.

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#8 Ann-Kathrin Götze

Auf den ersten Blick sieht man auf dem Foto eine glückliche Familie, die ihr neustes Familienmitglied, Töchterchen Gioia willkommen heißen. Doch ganz so schön war die Geburt der Kleinen nicht, wie Ann-Kathrin Götze nun auf Instagram verriet. Am 20. Oktober 2023 kam ihre Tochter auf die Welt, doch die Geburt verlief alles andere als reibungslos. In einer Fragerunde erklärte die frischgebackene Mama, dass Gioia per Kaiserschnitt auf die Welt kam. „Ich hatte auf eine natürliche Geburt gehofft, aber es traten Komplikationen auf, und die Ärzte beschlossen, sie so schnell wie möglich herauszuholen.“ Dennoch sei sie froh, dass es ihrem Baby gut gehe. „Sie ist gesund und das ist alles, was zählt.“

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Auch bei Rome gab es Komplikationen

Ihr erstes gemeinsames Kind, Sohn Rome ist ein Frühchen. Der Kleine kam nämlich in der 34. Schwangerschaftswoche auf die Welt und hatte einen schwierigen Start ins Leben. „Es ist ein harter Start in dieses Leben und viele Wochen auf der Neugeborenen-Intensivstation“, erinnert sich Ann-Kathrin am Weltfrühgeborenen Tag und zeigt gleichzeitig einige Einblicke aus der Zeit im Krankenhaus. Wegen dieser Geburt galt auch die zweite Schwangerschaft der jungen Mama als risikobehaftet. Mehr als vier Jahre später erzählt ihr Mann Mario Götze von der Geburt und wurde dabei sehr emotional: „Ich hatte fast das Gefühl, mein Herz hört auf zu schlagen.“ Die Angst, als Eltern ein Kind zu verlieren, ist für ihn unbeschreiblich: „Als Eltern kann man die Angst, ein Kind zu verlieren, nicht in Worte fassen.“ Inzwischen geht es Sohn Rome aber gut: „Wir sind unheimlich stolz und froh über seine Entwicklung.“

Auch Kim Kardashian hatte es in ihrer Schwangerschaft alles andere als leicht.
Quelle: IMAGO / Runway Manhattan

#9 Kim Kardashian

Auch die wohl berühmteste Tochter des Kardashian-Clans hatte während ihrer Schwangerschaft keine leichte Zeit – und auch sie spricht offen darüber, um anderen Frauen Mut zu machen. Als Kim Kardashian ihr erstes Kind, North, erwartete, bekam sie eine schwere Krankheit während der Schwangerschaft, die zu Problemen bei der Geburt führte. Es handelte sich um eine sogenannte „Schwangerschaftsvergiftung“: So etwas tritt auf, wenn der Körper sich nicht an die neuen Umstände und Veränderungen anpassen kann. Leider hatte sie bei ihrem zweiten Kind, Sohn Saint, erneut diese Krankheit. Aus dem Grund musste ihre Gebärmutter operativ entfernt werden. Deshalb entschied sie sich, für ihr drittes und viertes Kind eine Leihmutter zu engagieren, da eine weitere eigene Schwangerschaft für sie zu gefährlich gewesen wäre.

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#10 Kourtney Kardashian

Eigentlich sollte alles so schön sein: Erst im Juni 2023 verkündete Kourtney jubelnd im Publikum eines Konzert ihres Mannes Travis Baker ihre Schwangerschaft. Danach zeigte sie auf Instagram immer wieder ihren wachsenden Babybauch. Doch nun wurde das Glück der beiden plötzlich unterbrochen! Denn Kourtney wurde ins Krankenhaus eingeliefert und musste hier notoperiert werden! So musste das Paar um das ungeborene Kind bangen. Auf Instagram schreibt sie dazu: „Ich werde meinen unglaublichen Ärzten für immer dankbar sein, dass sie das Leben unseres Babys gerettet haben [...]. Als jemand, der drei komplizierte Schwangerschaften hinter sich hat, war ich nicht auf die Angst vor einer dringenden fetalen Operation vorbereitet. Ich glaube nicht, dass jemand, der nicht schon einmal eine ähnliche Situation durchgemacht hat, dieses Gefühl der Angst auch nur annähernd nachvollziehen kann.“ Welcher Grund genau dahinter steckt, verriet sie nicht. Den Fans wird aber sicherlich erstmal wichtig sein, dass es ihr und dem Baby gut geht.

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#11 Sarah Michelle Gellar

„Kinder zu haben ist wunderbar und lebensverändernd und selten das, worauf man vorbereitet ist. Ich liebe meine Kinder mehr als alles andere auf der Welt“, beginnt der emotionale Instagram-Post der „Buffy“-Schauspielerin. Sie hat mit Kollege und Schauspieler Freddy Prince Junior mittlerweile zwei Kinder. Das nicht immer alles rosig und schön war, teilt sie mit ihren Fans:

„Aber wie viele Frauen hatte auch ich nach der Geburt meines ersten Kindes mit einer Wochenbettdepression zu kämpfen. Ich habe Hilfe bekommen und es geschafft, und seitdem war jeder Tag das beste Geschenk, das ich mir jemals hätte wünschen können. Diejenigen unter Ihnen, die das durchmachen, seien Sie sich darüber im Klaren, dass Sie nicht allein sind und dass es wirklich besser wird.“

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#12 Anna Adamyan

Noch eine Ex-„GNTM“-Kandidatin, die offen und ehrlich über ihre Schwangerschafts-Probleme spricht. Anna Adamyan, ehemals Wilken hat es sich zur Aufgabe gemacht, ihre Follower*innen aufzuklären: Über unerfüllte Kinderwünsche, Endometriose und künstliche Befruchtung. Ihr Weg war sicherlich kein leichter, denn mit der Diagnose der Unterleibserkrankung Endometriose fing ihr steiniger Weg erst an. Die Krankheit führt zu chronische Entzündungen, Vernarbungen und Verwachsungen, Blutungen in der Bauchhöhle und oftmals Infertilität.

Anna macht sich stark für alle Frauen, die still unter der Krankheit leiden und einen großen Kinderwunsch in sich tragen. Sie teilte sie guten, die schlechten und die schlimmsten Tage mit ihren Follower*innen...

So ging es weiter:

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Doch Anna gab nicht auf: November 2021 gab sie bekannt, dass sie endlich schwanger sei – mit Hilfe von künstlicher Befruchtung. Doch schon kurz danach kam die schreckliche Nachricht: „Eigentlich wäre ich jetzt schon fröhlich in der 9. Schwangerschaftswoche - eigentlich. Doch das Herz von unserem kleinen Licht hat nicht geschlagen und wir lassen es gerade schweren Herzens gehen. Unsere kleine Welt steht seitdem still. Seit Tagen quäle ich mich Zuhause mit Wehen und Blutungen, mit vielen Tränen und teilweise auch still schweigend.“

Doch ein Jahr nach der Fehlgeburt durfte Anna sich wieder freuen – im Dezember 2022 verkündete sie ihre erneute Schwangerschaft und teilt seitdem fleißig Schwangerschafts-Updates mit ihren Fans.

Und da war es jetzt auch so weit:

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Komplikationen während der Geburt

Das Baby von Anna Adamyan ist endlich da und Mama und Papa könnten sicherlich nicht glücklicher sein. Am 10.08.2023 ist ihr kleiner „Goldjunge“ geboren. Doch die Geburt verlief alles andere als schön und daraus macht die junge Mutter auch keinen Hehl: „Wir sind beide voller Liebe und vor allem ich muss mich aktuell noch sehr stark erholen. Ich weiß, wie sehr alle gewartet haben, jedoch möchte ich hier um Respekt mir / uns gegenüber bitten“, schreibt sie zunächst unter das Foto, das die Hände von den Eltern und ihrem Baby zeigen. Und weiter: „Die Geburt hat leider ganz unverhofft einen sehr unschönen Verlauf angenommen. Ich muss jetzt meine Kräfte sammeln und heilen — für uns als Familie. Unserem Wunder geht es dafür jedoch prächtig. Eines sei sicher, sobald es mir besser geht, werde ich mich auch wieder in Ruhe melden.“ Es scheint also eine weniger entspannte Geburt gewesen zu sein, die nun erstmal verarbeitet werden muss.

Nun meldete sie sich mit einem Statement zurück!

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Anna Adamyan spricht erstmals über die traumatische Geburt

Lange hielt sich die Influencerin zurück, weil sie die traumatische Geburt erst einmal halbwegs verarbeiten musste. Nun meldet sie sich mit einem langen Statement bei ihrer Community auf Instagram und sprach erstmals ganz offen über die Geburt ihres Kindes. „Die Geburt unseres Wunders habe ich mir definitiv anders vorgestellt und gewünscht“, erzählt sie. So sei zunächst alles normal eingeleitet worden, doch „endete sie nach vielen Stunden in einem Kaiserschnitt unter Vollnarkose(!) mit anschließender Operation und hohem Blutverlust“, berichtet sie weiter. So kam es, dass sie die Geburt ihres Babys überhaupt nicht mitbekommen habe. Auch über die Angst, die sie damals verspürt hat, findet sie traurige Worte: „Ich kann euch gar nicht beschreiben, wie viel Angst ich in dem Moment hatte, wie schrecklich der Weg in den OP und das Gefühl des Einschlafens mit Bauch gefolgt vom Aufwachen ohne war.“ 

Für sie und auch für die Familie sei das Erlebte „nach wie vor traumatisch“. So hoffe sie, dass ihre Follower*innen zumindest jetzt ein wenig verstehen, warum sie sich nach der Geburt nicht direkt bei ihnen gemeldet habe.  Auch jetzt falle es ihr noch schwer, über das alles zu sprechen.

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