Der Beweis, dass wir mehr Zeit mit unserer BFF verbringen müssen

Endlich haben wir es schwarz auf weiß!

Wir sollten uns mehr bewegen, gesünder essen, weniger trinken und am besten überhaupt nicht rauchen. Eigentlich wissen wir, was gesund hält und ein langes Leben verspricht. Eine neue Studie betont die Bedeutung von Freunden für unsere Gesundheit.

Viele Freunde, langes Leben

Forscher der University of North Carolina untersuchten die Daten von vier repräsentativen Umfragen unter US-Amerikanern. Sie wollten herausfinden, inwieweit Freunde die Gesundheit eines Menschen positiv beeinflussen können. Dabei wurden Risikofaktoren wie Bluthochdruck, BMI oder Bauchfett betrachtet. Ihre Ergebnisse veröffentlichten sie im Fachblatt Proceedings of the National Academy of Science.

Wenig Freunde ebenso schädlich wie wenig Bewegung

Die Forscher fanden heraus, dass soziale Isolation für die Gesundheit von Teenagern ebenso schädlich ist wie wenig Bewegung. Jugendliche mit wenigen Freunden tendierten im gleichen Maße dazu, entzündliche Prozesse im Körper zu bekommen, wie Jugendliche, die sich wenig bewegten.

Generell konnten die Wissenschaftler nachweisen, dass Freunde das persönliche Risiko für Entzündungen, Bluthochdruck oder Übergewicht verringerten.

Qualität vor Quantität

In der Mitte unseres Lebens zähle für die Gesundheit vor allem die Qualität von Freundschaften, nicht die Anzahl der Bekannten.

Dementsprechend ist es für unsere Gesundheit nicht nur wichtig, gesundes, leckeres Essen und Bewegung auf dem Plan zu haben, sondern auch soziale Beziehungen einzugehen – und zu pflegen.

Ruf doch mal an

Zu einem ähnlichen Ergebnis kam 2012 eine kanadische Studie mit 25.000 Teilnehmern. Letztlich merken wir es auch selbst: Telefonate, Ausgehen, Essen und Feiern mit Freunden tut uns einfach gut.