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So gefährlich sind Transfette

Das musst du über die Dickmacher wissen

Sie sind in vielen Lebensmitteln enthalten und verleihen besonders Frittiertem seinen typischen Geschmack: Transfettsäuren. Doch woher kommen sie und wie gefährlich sind sie wirklich?


 
 

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Ohne sie wären unsere Pommes nicht so knusprig-braun und auch der Donut würde nur halb so gut schmecken: Transfettsäuren. Da sie aber als ungesund gelten, verbannte der New Yorker Bürgermeister sie 2006 aus Restaurants, Bäckereien und Imbissen. Auch Dänemark hat bereits 2004 den Transfetten den Kampf angesagt und sie verboten.

Industrielles Nebenprodukt

Transfettsäuren entstehen als Nebenprodukt vor allem bei der industriellen Härtung von Pflanzenölen. Durch die Härtung werden die Öle fest und streichfähig gemacht und erhalten somit ihre Stabilität. Auch beim Braten und Frittieren können sich die Transfette in geringen Mengen durch starke Erhitzung bereits ab 130 Grad bilden. Natürlicherweise kommen die länger haltbaren Fette auch in tierischen Fetten wie Milch, Butter, Fleisch und Fisch vor.

Zu viel macht dick

Transfettsäuren gehören zu den ungesättigten Fettsäuren, ähneln in ihrer Zusammensetzung jedoch den gesättigten. In großen Mengen wirken sie sich ungünstig auf die Blutfettwerte aus und führen auf lange Sicht zu Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Übergewicht. Außerdem stehen die gehärteten Fette in Verdacht, die Entstehung von Alzheimer zu fördern.

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In Backwaren und frittierten Lebensmitteln

Ungefähr 10 Prozent der Deutschen essen zu viele Transfettsäuren, die sich vor allem in frittierten Lebensmitteln wie Pommes, Backwaren wie Donuts oder Plunderstückchen und Fertigprodukten finden. Früher kamen die ungesunden Fette bis zu 25 Prozent in Margarine vor, dies hat sich in der Zwischenzeit jedoch deutlich auf ein bis zwei Prozent verringert.

Alles in Maßen

Erkennen kannst du die Transfette durch einen Blick auf die Verpackung: Produkte mit Aufdrucken wie “enthält gehärtete Fette” oder “pflanzliches Fett, z. T. gehärtet” solltest du lieber meiden. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt außerdem typische Fastfood-Sünden wie Hamburger, Pommes und Chips nur in geringen Mengen zu essen. Insgesamt sollten wir maximal ein Prozent der täglichen Energie aus Transfetten aufnehmen – das entspricht etwa zwei bis drei Gramm pro Tag!

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Aline-1

Autorin dieses Artikels

Aline-1 - Sink or swim.