Trockene Hände vom Waschen und Desinfizieren: Das hilft deiner Haut

Das Problem haben zurzeit fast alle: trockene Hände. Vor allem durch das viele Waschen wird die Haut immer trockener. Doch es gibt eine Lösung!

Durch das ständige Hände waschen trocknet die Haut aus
Quelle: imago images / Panthermedia

Wir alle wissen es und achten darauf: zur Corona-Zeit ist es unglaublich wichtig, die Hände stets keimfrei zu halten. Wenn man nur eine Türklinke angefasst hat, rennt man sofort zum Waschbecken, um die Hände ordentlich zu waschen. Doch leider ist der ständige Gebrauch von Wasser und Seife nicht gut für unsere Haut. Sie wird immer trockener und kann sogar reißen. Auch das ständige benutzen von alkoholhaltigen Desinfektionsmitteln tötet nicht nur die Keime ab, sondern entzieht der Haut auch die lebensnotwendige Feuchtigkeit. Wir verraten dir, was du tun kannst, um deine Haut wieder zu beleben und ihr die nötige Feuchtigkeit zuzuführen. 

Auf der nächsten Seite geht es los:

Bei spröden und rissigen Händen sollte man Handcreme benutzen
Quelle: Unsplash

1. Handcreme

Der wohl einfachste, aber auch schnellste Trick ist das benutzen von Handcreme. Wenn du bereits ein Ziehen der Haut spürst, ist es soweit, eine Lotion zu benutzen, die Feuchtigkeit spendet. Falls du sensible oder allergische Haut hast, solltest du am besten eine Handcreme benutzen, die frei von Parfümstoffen ist. Auf Amazon kann man eine geeignete Handlotion wie diese* kaufen.
Falls du aber Inhaltsstoffe wie Weichmacher (Phthalate), Parabene und Erdöl-Nebenprodukte in deiner Handcreme vermeiden möchtest, kannst du sie auch einfach selber herstellen. 

Dazu brauchst du: 

- 50 Gramm Aloe-Vera-Gel
- 1 Teelöffel Vitamin-E-Öl (hat einen Anti-Aging-Effekt)
- ein paar Tropfen beliebiges ätherisches Öl (für einen individuellen Duft)
- 50 Gramm Bienenwachs
- 50 Gramm pflegendes Öl (zum Beispiel Olivenöl, Mandelöl oder Traubenkernöl)

So stellst du deine eigene Handcreme her:

- Vermisch das Aloe-Vera-Gel mit dem Vitamin-E-Öl und dem ätherischen Öl. Gut verrühren und dann die Schüssel in ein warmes Wasserbad setzen und leicht erwärmen.
-Über einem anderen Wasserbad Bienenwachs und das pflegende Öl miteinander verrühren und schmelzen lassen. Dann abkühlen lassen, aber nicht zu sehr. Das Gemisch sollte weich bleiben.
- Beide Gemische zusammengeben und mit dem Mixstab ca. 15 min lang glatt pürieren.
- Fertige Handcreme in eine Tube füllen und im Kühlschrank abkühlen lassen 

Wenn du die Handcreme im Kühlschrank lagerst, kann sie bis zu 3 Monate haltbar sein. In der Tasche allerdings deutlich weniger.

Es gibt auch noch andere Dinge, die du für deine Haut tun kannst:

Um die Hände mit Feuchtigkeit zu versorgen, kann man auch ein Paraffinbad machen
Quelle: Amazon Screenshots

2. Paraffinbad

Sehr trockene, rissige und spröde Haut kann zudem mit einem Paraffinbad behandelt werden. Dabei musst du noch nicht mal ins Kosmetikstudio gehen, denn mittlerweile kann man die Geräte bereits bei Amazon* günstig kaufen. So kannst du dir dein eigenes Hand-Spa zuhause machen. Durch das Wachs entsteht eine Schutzschicht und die Poren deiner Haut können sich öffnen. 
Die Feuchtigkeit wird so besser von der Haut aufgenommen. Nachdem die Wachsschicht entfernt wurde, ist deine Haut super weich und zart. 

So kannst du ein Paraffinbad machen: 

- Wasche und desinfiziere deine Hände gründlich und entferne deinen Nagellack, falls du welchen drauf hast.
- Heize das Gerät laut Anweisung vor.
- Creme deine Hände gründlich mit einer dicken Schicht ein
- Tauche deine Hände mit gespreizten Fingern ins Bad ein.
- Nimm deine Hände nach 1-2 Sekunden aus dem Bad. Das Paraffin kühlt sofort aus und bildet eine dünne Schicht.
- Warte ein paar Sekunden und tauche deine Hände noch mal ein. Das ganze solltest du etwa 10 Mal machen.
- Zieh dir danach Einmalhandschuhe an und danach Baumwollhandschuhe.
- Nach 20 Minuten kannst du die Handschuhe ausziehen und das Wachs entfernen.

Und was hilft sonst noch bei trockener Haut und trockenen Händen?

Man sollte seinen Körper aber auch von innen hydrieren und viel trinken und nicht zu heiß duschen
Quelle: imago images / agefotostock

3. Was kannst du sonst noch tun? 

Cremes und Paraffinbäder sind allerdings nicht alles. Es gibt auch einige Maßnahmen, um das Austrocknen von vorherein zu verhindern. Fangen wir mit deiner Umgebung an. Je trockener die Luft um dich herum ist, desto schneller gibt die Haut auch Feuchtigkeit ab. Daher ist es oft hilfreich, in einen Luftbefeuchter zu investieren. Zusätzlich solltest du zu heiße und zu lange Duschgänge vermeiden. Heißes Wasser spült den schützenden Fettfilm von deiner Haut ab. Auch das ofte und lange Baden sollte vermieden werden. Doch ganz besonders wichtig ist ausreichende Hydrierung von innen. Vor allem in diesen Zeiten solltest du dich an die Regel der 2,5 Liter Wasser täglich halten.

Wenn du dich an die Tipps hältst wirst du schon nach wenigen Tagen einen großen Unterschied bei deiner Haut bemerken. 

*Werbung