„Let's Dance“: Das passiert wirklich hinter den Kulissen der Show!

Glitzer, Glamour und große Gefühle – doch was passiert eigentlich wirklich hinter den Kameras von „Let's Dance“? Wir klären auf.

Die Dinge über „Let's Dance“ kanntest du sicher noch nicht!
Quelle: IMAGO / BOBO

Während das Publikum spektakuläre Tänze und emotionale Entscheidungen verfolgt, laufen backstage intensive Trainings, letzte Absprachen und manchmal auch hitzige Diskussionen ab. Doch was genau passiert bei „Let's Dance“ hinter den Kulissen?

Motsi Mabuse heizt in der Werbepause gerne die Stimmung auf.
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Was passiert während der Werbepausen von „Let's Dance“ im Studio?

Während der Werbepausen bei „Let's Dance“ herrscht hinter den Kulissen alles andere als Stillstand. Joachim Llambi zieht sich gerne kurz zurück, während Motsi Mabuse das Publikum animiert, singt, Fotos macht und die Stimmung hochhält. Teilweise soll auch ein externer Animateur sich um das Publikum kümmern. Auch Victoria Swarovski und Daniel Hartwich mischen sich ins Publikum, sie wirken nahbar und authentisch.

Zwischendurch drehen Jorge González und Motsi auch mal kleine Clips für ihre Social-Media-Kanäle und werden nachgepudert. Das Publikum darf sich in der Pause die Beine vertreten, während Tänzer*innen sich sammeln und die Crew Licht, Technik und Kameraeinstellungen überprüft. 

Für die Jury gibt es unter den Pulten geheime Fächer mit Snacks.
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Die „Let's Dance“-Jury hat geheime Snacks

Was die Zuschauer*innen vor dem Fernseher nicht mitbekommen: Unter den Pulten der Jury versteckt sich Nervennahrung. Jorge González liebt Bananen und wird regelmäßig damit versorgt, während Joachim Llambi lieber zu Gummibärchen greift.

Dazwischen machen sie sich Notizen zu den Tänzen, diskutieren leise untereinander Details oder tauschen sich über die Leistung der Paare aus. 

Mit etwas Glück kann man die Punktzahl der Jury vor allen anderen Leuten sehen.
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Das Publikum sieht die Punkte zuerst

Im Studio gibt es einen kleinen Vorteil für einige Zuschauer*innen: Wer clever sitzt, kann die „Let's Dance“-Punktzahlen nämlich vor allen anderen erspähen. Die Jury hält ihre Punktekellen direkt neben sich bereit und zieht sie nach und nach hoch. Wer also den richtigen Blickwinkel hat, kann schon vorab erkennen, wie viele Punkte das Paar bekommen wird.
 

Lesetipp: Das verdienen Promis und Profis bei „Let's Dance“ wirklich!

In den Verträgen von RTL ist ein Verbot gegen das Klauen festgehalten worden.
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Es gibt eine vertraglich festgelegte „Klau-Klausel“

Die Bild veröffentlichte die bislang geheimen Verträge der Show und enthüllt darin: Es gibt eine klare „Klau-Klausel“. Alles, was am Set genutzt wird darf nur für die Produktion verwendet werden. Wer etwas entwendet oder anderweitig nutzt, riskiert nicht nur Vertragsstrafen, sondern bekommt im schlimmsten Fall nur noch die bereits verdiente Gage. Ab Kündigungszeitpunkt haben die Kandidat*innen sonst keine weiteren Rechte und dürfen keine Forderungen geltend machen. RTL schützt sich damit vor unerwarteten „Souvenirjäger*innen“ und stellt sicher, dass alles Material ausschließlich in der Show bleibt. Also es gilt: Auch die Outfits müssen zurückgegeben werden!
 

Es gibt zwei Pokale bei „Let's Dance“.
Quelle: IMAGO / Future Image

Es gibt zwei „Let's Dance“ Pokale

Wusstest du, dass die Discokugel-Trophäe bei „Let’s Dance“ einen heimlichen Zwilling hat? Falls das Original auf dem Parkett mal im Eifer des Gefechts zu Bruch gehen sollte oder Beine bekommt, steht hinter den Kulissen tatsächlich immer ein Notfall-Pokal bereit. Sicher ist sicher. schließlich soll am Ende niemand mit leeren Händen dastehen, egal wie wild die Siegesfeier wird.

Die Profis und Tänzer*innen haben bei „Let's Dance“ wenig Mitspracherecht.
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Musik und Tanz sind vorgegeben

Anders als gedacht: Bei „Let’s Dance“ erhalten die Profi-Tänzer*innen tatsächlich jede Woche vorgegebene Tänze und Musikstücke. Die Redaktion legt genau fest, welche Choreografie zu welchem Lied präsentiert werden muss. Eigene Wahlmöglichkeiten gibt es nur in speziellen Runden wie „Magic Moment“, „Final Freestyle“ oder bei der „Profi-Challenge-Freestyle“, in denen die Profis selbst die Musik auswählen dürfen. 

Die Profis kennen die Musik schon vorab.
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Die Profis kennen die Musik schon vor den Promis – und müssen sie geheim halten

Bei „Let’s Dance“ erhalten die Profi-Tänzer*innen schon vorab die Info über die Musikauswahl für die nächste Woche – bevor sie diese den Promis zeigen. Die endgültige Musik kann eventuell noch angepasst werden, doch diese Information bleibt erstmal streng geheim. Die Promis erfahren die Musik erst, wenn die Choreografie und der Auftritt unmittelbar bevorstehen. So soll sichergestellt werden, dass die Stars sich zunächst auf den aktuellen Tanz konzentrieren, ohne sich schon auf die nächste Woche vorzubereiten.

Was passiert im Hotel von „Let's Dance“ wirklich?
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Was passiert nach der Show im „Let‘s Dance“-Hotel?

Während der Dreharbeiten verbringen Promis und Profitänzer*innen viel Zeit gemeinsam im Hotel. Dort entstehen nicht nur Teamgeist und Zusammenhalt, sondern auch enge persönliche Beziehungen. Das gemeinsame Leben auf engem Raum, ausgelassene Partys und Freizeitaktivitäten führen regelmäßig zu Romanzen oder sogar langanhaltenden Paaren – das erzählte Amira Aly 2023 im Podcast „Die Pochers“. Sie erklärte: „Du weißt doch, wie es ist. Wir waren beide da. Weder du noch ich haben in diesem legendären Hotel geschlafen, wo alle immer untergebracht sind, die anreisen. Ich kann nur sagen, wenn diese Wände sprechen könnten, dann hätten die einige Geschichten zu erzählen. Das ist Fakt.“ Zahlreiche ehemalige Teilnehmer*innen bestätigen diesen Effekt: Massimo Sinató und Rebecca Mir oder auch Luca Hänni und Christina Luft – das Hotel gilt als wohl zentraler Ort für enge Bindungen zwischen den Teilnehmer*innen.

So viel Arbeit braucht es für die Moderatorin tatsächlich, um eine Show auf die Beine zu stellen.
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Victoria Swarovski gesteht: So viel Arbeit steckt hinter der Moderation einer Sendung

Wer denkt, Victoria Swarovski müsste für die Moderation von „Let’s Dance“ am Freitagabend nur kurz ins Abendkleid schlüpfen, täuscht sich gewaltig. Hinter den drei bis vier Stunden Live-Show steckt ein straffes Programm, das schon morgens um 8 Uhr beginnt. Wie die Moderatorin der Abendzeitung verriet, ist ihr Freitag komplett durchgetaktet: Erstes Make-up am Vormittag, zwischendurch Interviews drehen und dann direkt weiter zum „Cold Opener“ – dem Opener der Show.

Richtig hektisch wird es vor allem vor dem Start: „Es wird schnell etwas gegessen und dann starten bereits die Proben“, so Swarovski. Viel Zeit zum Durchatmen bleibt da nicht. Selbst kurz vor dem Live-Signal nutzt sie die letzten Minuten im Backstage-Bereich nur noch für einen schnellen Snack, bevor es dann vor Millionen von Zuschauer*innen auf das Parkett geht. 

Lesetipp: Das musst du über Viktoria Swarovski unbedingt wissen!

Pinterest Pin Schweiß, Tränen & strenge Regeln: Das passiert bei „Let’s Dance“ wirklich, wenn die Kamera aus ist!