Diese Babynamen bereuen Mütter

Eine Studie hat es nun ans Licht gebracht: Viele Mütter bereuen tatsächlich die Babynamen ihrer Kinder. Wie kann das nur sein?

Eine Frau, die ein Kind erwartet
Quelle: Imago Images/ agefotostock

Wie soll mein Kind heißen? Das ist wohl eine der wichtigsten Fragen von werdenden Eltern

Wenn Mütter ihre Babynamen bereuen...Dieses Thema ist für viele Eltern nicht einfach, aber jetzt sprechen Mütter Klartext: Es ist ein altes Lied: Wir machen uns Gedanken über Babynamen, bevor wir überhaupt schwanger sind – meist schon im Kindergartenalter. Ist es dann soweit und wir sind in freudiger Erwartung, müsste man demnach meinen, wir seien perfekt auf das Namens-Problem vorbereitet, schließlich hatten wir ja meist 20 bis 30 Jahre Übungszeit. Aber nein, natürlich beschäftigt uns die Namensfrage dann immer noch. Viele Frauen grübeln sogar dann noch, wenn der Name bereits vergeben und das Kind auf der Welt ist. Vor allem,  da sich die Alltagstauglichkeit des gewählten Vornamens erst im Praxistest zeigt: Es gibt 300 Pauls auf dem Nachbarschaftsspielplatz und keiner scheint den Namen Camille richtig aussprechen zu können. Recht unpraktisch!

Nun hat eine britische Umfrage im Elternforum „Mumsnet“ ermittelt, welche Vornamen denn am häufigsten bereut werden – und wieso. Die spannenden Ergebnisse gibt es auf den nächsten Seiten ...

Hier seht ihr die ehrlichen Gründe von Müttern, die angaben, die Namen ihres Kindes bereut zu haben:

Ein Kind trägt einen gewöhnlichen Namen
Quelle: Imago Images/ Westend61

#1 Der Name ist zu gewöhnlich

Den ersten Platz "schlechter" Namen belegen solche, die den befragten Müttern im Nachhinein zu gewöhnlich vorkamen. Keine Frage, gewöhnliche Namen können auch schön sein, aber sie sind nunmal 'gewöhnlich'. Spätestens, wenn in der Schulklasse des Kindes mehrere Mitschüler mit dem gleichen Namen vorkommen, wird es den meisten Müttern bewusst. 

Ein kleines Mädchen sitzt auf Steinen
Quelle: Imago Images/ agefotostock

#2 Der Vorschlag kam von anderen

Zwanzig Prozent der Mütter machte in der Umfrage deutlich, dass der gewählte Name eigentlich gar nicht der eigene Wunsch war: Vielmehr hatten die betroffenen Frauen sich von anderen beeinflussen lassen. Dennoch sind es die Kinder, die ihr restliches Leben mit einem Namen verbringen müssen, der eigentlich nicht von den Eltern selbst gewünscht war. Das wird Müttern und Vätern leider auch viel zu spät bewusst. Der eigene Wunsch sollte die größte Priorität haben! 

Ein kleines Mädchen, das einen sehr schwierigen Namen hat
Quelle: Imago Images/ Cavan Images

#3 Der Name ist zu schwierig

Ephigenie-Aurelie wird keine großen Freude empfinden, in der ersten Klasse die richtige Schreibweise ihres Namens zu lernen. Auch Gwendolyn-Lieselotte wird ihre Schwierigkeiten haben. Elf Prozent der Mütter bereut, einen Namen vergeben zu haben, der Probleme bei der Aussprache und beim Schreiben macht – teilweise sogar beim Kind selbst. "Mami, wie heiße ich noch mal?!" Auch Namen wie "Noëlle" bzw. "Noelle" sollten hier korrekt buchstabiert werden. "Noelle" könnte schnell wie "Nölle" ausgesprochen werden. 

Wenn der Name nicht zum Kind passt
Quelle: Imago Images/ Panthermedia

#4 Der Name passt nicht zum Kind

Auch Namen verkörpern gewisse Charaktereigenschaften. Wenn wir einen Namen hören, haben wir oft ein bestimmtes Bild im Kopf. Wir verknüpfen damit automatisch die Persönlichkeit des Gegenübers. Ganze zehn Prozent der Mütter gab an, nach der Geburt bemerkt zu haben, dass der gewählte Vorname nicht zur Persönlichkeit des Sprösslings passt. Ist der kleine Kevin also doch kein Kevin?

Aber hey, liebe Mamis, ärgert euch nicht: Am Ende ist nicht der Name das Entscheidende, sondern das Kind, das ihn trägt. Namen sind am Ende des Tages eben auch nur Wörter.