Ist dein Partner passiv aggressiv?

An diesen sechs Anzeichen kannst du es erkennen

Ist dein Partner passiv aggressiv?

Cholerische, aggressive Männer sind leicht an ihren Wutausbrüchen zu erkennen. Schwieriger gestaltet es sich jedoch mit der passiv-aggressiven Sorte. Dieser Typ Mann behält seine wahren Gefühle gerne für sich, zeigt dir seinen Unmut aber auf seine eigene subtilere Weise. So kann es schon mal vorkommen, dass du zwar merkst, dass irgendetwas mit deinem Freund nicht stimmt, du aber keine Ahnung hast, woher genau dieses Gefühl kommt.

Die Anzeichen auf den nächsten Seiten können dir dabei helfen, zu erkennen, ob dein Partner passiv-aggressiv ist.

Ist dein Partner passiv aggressiv?

1. Er redet vor anderen schlecht über dich

Es ist verständlich, dass man seinem Frust über den Partner manchmal Luft machen muss. Problematisch wird es aber, wenn er sich nur bei anderen Leuten über eure Schwierigkeiten auslässt, dich aber nie mit seinen Bedenken konfrontiert. Schließlich können Probleme nur geklärt werden, wenn man miteinander darüber redet.

Der nächste Punkt ist ein weiteres Symptom für eine passiv-aggressive Ader:

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2. Er geht Konfrontationen aus dem Weg

Dadurch, dass er sich nicht traut, Probleme offen bei dir anzusprechen, ist es also deine Aufgabe, ihn mit seinem Verhalten zu konfrontieren. Das ist allerdings gar nicht so einfach, weil er sämtlichen Auseinandersetzungen aus dem Weg geht. Im Extremfall geht er mit seinen Ausweichmanövern sogar so weit, dass er den Raum oder sogar das Haus verlässt, um die Diskussion zu beenden. So kann es natürlich gar nicht erst zu einer Einigung kommen.

Das nächste Verhaltensmuster kann sehr verletztend sein:

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3. Er benutzt indirekte Beleidigungen

Indirekte Beleidigungen sind Bemerkungen, die sich zwar fast wie Komplimente anhören, bei genauerem Nachdenken aber wenig schmeichelhaft sind. So zum Beispiel, wenn er sagt: "Danke, dass du dieses Mal bei meinen Eltern nicht so viel geredet hast." Darüber, dass das nicht nett gemeint ist, besteht wohl absolut kein Zweifel.

Das nächste Anzeichen kann unheimlich frustrierend sein:

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4. Er liebt es, das Opfer zu speielen

Nie ist er an irgendetwas Schuld. Wenn er vergisst, dir etwas vom Einkaufen mitzubringen, hättest du ihn öfter daran erinnern müssen. Wenn er eine wichtige Prüfung in den Sand gesetzt hat, bist du schuld, weil du zu viel Zeit mit ihm verbringen wolltest und er nicht genügend lernen konnte. In diesem Spielchen ist er so gut, dass du irgendwann selbst anfängst, an deinem Verstand zu zweifeln. In Psychologenkreisen nennt sich dieses Verhalten übrigens Gaslighting und ist weiter verbreitet als man denkt.

Auch das nächste Merkmal hat viel mit (un-)bewusster Manipulation zu tun:

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5. Sturheit ist sein zweiter Vorname

Wenn er sich einmal etwas in den Kopf gesetzt hat, muss es auch dabei bleiben. Dabei ist es völlig unwichtig, ob diese Entscheidung komplett egoistisch ist oder andere darunter leiden. Er darf auf gar keinen Fall die Kontrolle über die Situation verlieren und du musst jedes Mal zurückstecken.

Der nächste Punkt ist manchmal schwer zu erkennen:

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6. Er benutzt Sarkasmus als Waffe

Er zieht Dinge wahnsinnig gerne ins Lächerliche und versetzt dir damit schmerzhafte Seitenhiebe, um Dinge nicht direkt ansprechen zu müssen, dich aber trotzdem zu bestrafen. Wofür genau du gemaßregelt werden musst, weiß nur er allein.

Wie du am besten mit seiner Passiv-Aggressivität umgehst, erfährst du auf der nächsten Seite:

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Zunächst solltest du dir darüber im Klaren sein, dass seine Schuldzuweisungen Schwachsinn sind. Natürlich bist auch du nicht perfekt, aber es trägt niemals jemand alleine an einer unglücklichen Beziehung die Schuld.

Als nächstes solltest du probieren, herauszufinden, was genau deinen Partner so unzufrieden macht. Schließlich ist niemand von Grund auf böse. Er hat vermutlich einfach nie gelernt, seine Gefühle angemessen auszudrücken. Deshalb ist es gut, wenn du ihn vorsichtig nach seinem aktuellen Gefühlszustand fragst - allerdings ohne Vorwürfe, sonst fühlt er sich schnell in die Ecke gedrängt.

Falls gar nichts anderes mehr hilft, bleibt meist nur noch eine Paartherapie. Denn ein Experte kennt die besten Tipps und Tricks, um Leute dazu zu bringen, offen über ihre Gefühle zu reden.