Frauenarztbesuch: 12 Dinge, die du nicht machen solltest

Der Frauenarztbesuch gehört für Frauen zum Pflichtprogramm, doch viele wissen nicht, welche Dinge man lieber nicht machen sollte

Frauen sollten regelmäßig ihren Gynäkologen aufsuchen, doch dabei sollten einige Dinge nicht passieren.
Quelle: IMAGO / Science Photo Library

Wir Frauen sollten mindestens einmal im Jahr unseren Frauenarztbesuch wahrnehmen, um uns durchchecken zu lassen. Auch wenn dieser Arztbesuch für viele immer noch unangenehm ist: die Frauenärzte haben im Zweifel schon viel schlimmere Sachen gesehen, als ihr glaubt zu haben. Scham ist hier komplett fehl am Platz. Dabei gibt es sogar einige Dinge, die du nicht machen solltest.

Trotzdem haben natürlich auch Gynäkologen mit anstrengenden Patienten zu kämpfen und würden sich manchmal lieber einen anderen Job wünschen. Damit ihr euch auf euren nächsten Termin besser vorbereiten könnt und dem Frauenarzt damit einen Gefallen tut, verraten wir euch auf den nächsten Seiten, was Gynäkologen am meisten hassen.

Etwas näher zu rutschen kann schon sehr unangenehm sein, ist aber dennoch wichtig.
Quelle: IMAGO / blickwinkel

1. "Rutschen Sie mal bitte etwas näher"

Eine Sache, die Frauenärzte nervig finden, ist euch ständig zu fragen, ob ihr auf dem Stuhl näher rutschen könnt. Auch wenn euch die ganze Sache unangenehm ist: Sie müssen euch schließlich untersuchen also macht es kurz und schmerzlos und bewegt eure Hüfte etwas mehr Richtung Arzt.

Den Kontrolltermin solltest du lieber alleine wahrnehmen.
Quelle: IMAGO / Westend61

2. Den Partner mitbringen

Wenn ihr ständig euren Freund mit zum Termin schleppt, ist das für den Frauenarzt meistens nur störend oder unangenehm. Die Ausnahme ist, wenn ihr schwanger seid und zu regelmäßigen Kontrollen geht: Das geht schließlich auch den Vater etwas an. Ansonsten solltet ihr solche Termine aber lieber alleine regeln. Ihr müsst ja nicht alles mit eurem Schatz teilen.

Erzähle deinem Arzt nicht, welche Symptome du schon gegoogelt hast.
Quelle: IMAGO / blickwinkel

3. Erzählen, welche Symptome ihr schon gegoogelt habt

Wenn wir alle ehrlich sind, haben wir schon öfter unsere Symptome gegoogelt und werden wahrscheinlich auch nie damit aufhören. Auch wenn wir dann alle an einem Hirntumor sterben werden, können wir es nicht lassen. Das schlimmste ist aber, wenn ihr eurem Arzt davon erzählt. Ihm ist es nämlich egal, was im Internet steht. Ihr solltet euch also lieber auf ihn verlassen und nicht versuchen, ihn von eurer Recherche zu überzeugen. Er weiß schon, was er tut.

Bitte komme gepflegt zu deinem Arzt!
Quelle: IMAGO / agefotostock

4. Hygiene

Eigentlich sollte es selbstverständlich sein, aber viele missachten diese einfache Regel: Wascht euren Intimbereich und zieht frische Unterwäsche an. Das ist das mindeste, was ihr tun könnt, um es eurem Frauenarzt auch angenehm zu machen. Für sie gibt es nichts Schlimmeres, als schlechte Hygiene und auch für euch kann das unangenehm werden. Also ab unter die Dusche - dann kann nichts mehr schief gehen.

Verschweigst du Symptome, kann dir dein Frauenarzt oder deine Frauenärztin nicht helfen.
Quelle: IMAGO / Panthermedia

5. Dem Frauenarzt eure Symptome verheimlichen

Auch wenn ihr euch nicht sicher seid - lasst euren Frauenarzt wissen, wenn ihr euch schlecht fühlt. Auch kleinste Symptome können auf eine Krankheit hinweisen. Selbst wenn ihr euch nur total verrückt macht, könnt ihr mit dem Arzt darüber sprechen, denn er kann auch garantiert die Angst nehmen.

Bitte setze deine Verhütung nicht ohne Absprache mit dem Arzt oder der Ärztin ab!
Quelle: IMAGO / agefotostock

6. Mit der Verhütung aufhören, ohne es zu sagen

Viele hören schlagartig auf, die Pille zu nehmen und wundern sich dann, wenn sie schwanger werden. Ihr solltet eurem Frauenarzt immer davon erzählen, damit er euch beraten und Alternativen anbieten kann. Außerdem ist das Absetzen der Pille auch mit Nebenwirkungen verbunden, denen ihr euch bewusst sein solltet. Also sprecht eure Bedenken einfach kurz an, damit der Arzt auf dem aktuellen Stand ist.

Man sieht eine Frau und es geht um Kommunikation mit dem Frauenarzt.
Quelle: IMAGO / agefotostock

7. Nicht mit dem Arzt sprechen

Klar, niemand spricht gerne über den Intimbereich, schon gar nicht mit fremden Menschen. Aber es ist umso wichtiger, dass ihr dem Arzt alles sagt, was für eure Untersuchung oder Behandlung wichtig sein könnte. Eure Gedanken kann er ja nicht lesen! 

Man sollte regelmäßig zum Frauenarzt gehen und sich nicht davor drücken.
Quelle: IMAGO / blickwinkel

8. Du gehst nur unregelmäßig hin

Viele Frauen gehen immer nur zum Frauenarzt, wenn sie wieder Geschlechtsverkehr haben. Auch wenn bei dir diesbezüglich Eiszeit herrscht, solltest du trotzdem regelmäßig zur Kontrolle hingehen! 

Ist deine Periode nur noch schwach, kannst du trotzdem zum Arzt oder der Ärztin gehen.
Quelle: IMAGO / blickwinkel

9. Termin wegen Periode absagen

Es ist nicht schlimm, wenn deine Periode noch abgeschwächt da ist, Frauenärzte haben überhaupt kein Problem damit. Deswegen musst du deinen Termin auch nicht gleich wieder absagen. Unangenehm wird es aber dann doch, wenn du mitten drin steckst und starke Blutungen hast. Da darfst du deinen Termin auch mal verschieben, es sei denn natürlich, du hast akute Beschwerden!

Auf dem Bild sieht man eine Frau, die sich schämt und es geht um Rasur beim Frauenarzt.
Quelle: IMAGO / Panthermedia

10. Wegen fehlender Rasur entschuldigen

Deinem Frauenarzt ist es total egal, ob und wie du rasiert bist - er macht seine Arbeit so oder so. Und wie du deine Haare untenrum trägst, ist ganz allein deine Sache! Und deswegen musst du dich auch nicht entschuldigen, wenn du dich mal nicht rasiert hast. 

Man sollte nicht auf eigene Faust irgendwelche Medikamente nehmen.
Quelle: IMAGO / agefotostock

11. Selbst Medikamente verschreiben

Nur, weil dein Intimbereich juckt, heißt es nicht, dass du direkt einen Pilz hast. Deswegen solltest du lieber nicht auf eigene Faust in die Apotheke marschieren und dir selbst Medikamente besorgen - damit machst du die Arbeit deines Arztes nur noch komplizierter, wenn du die falschen Medikamente nimmst. Lieber vorher eine Rücksprache mit dem Frauenarzt des Vertrauens. 

Der Frauenärztin und dem Frauenarzt sollte man alle Fragen stellen.
Quelle: IMAGO / Panthermedia

12. Angst vor Fragen

Wenn du bei deinem Frauenarzt bist, solltest du alles Fragen, was dir auf dem Herzen liegt. Keine Frage ist hier zu peinlich und keine Unwissenheit ist ein Grund zum Schämen. Dein Frauenarzt ist dafür da, dir jede noch so kleine und unbedeutend erscheinende Frage zu beantworten und dich zu beratschlagen.