Darf Prinz Harry seine Uniform nach dem Rücktritt nicht mehr tragen?

Nach dem Rücktritt von Prinz Harry darf er seine öffentlich häufig getragene offizielle, britische Militär-Uniform nun nicht mehr tragen.

Nach dem Rücktritt von Prinz Harry darf er die öffentlich getragene Militäruniform nicht mehr tragen

Der Rücktritt von Prinz Harry und Herzogin Meghan ist beschlossene Sache. Wie sich das Leben nun nach und nach für die beiden ändert, kommt nach der Bekanntgabe in nahezu täglich neuen Meldungen heraus. Eine davon ist nun, dass sich Prinz Harry von seiner schicken Militäruniform trennen muss.

Der Rücktritt von Prinz Harry bringt ungeahnte Konsequenzen mit sich

Die Ereignisse innerhalb des britischen Königshauses überschlagen sich, nachdem der Rücktritt von Prinz Harry und seiner Frau Meghan verkündet wurde. Fraglich ist auch, ob sich die beiden über alle Konsequenzen ihrer Rücktritts-Bekanntmachung im Klaren waren. Vom Königshaus selbst werden sie vorher nichts erfahren haben, da sie die Info im Alleingang und ohne vorherige Absprache verkündeten.

Auch auf öffentlichen Paraden trug Prinz Harry vor seinem Rücktritt meist eine Militäruniform

Paraden absolvierte er zuletzt stets in seiner Militäruniform

Wenn immer eine öffentliche Parade stattfand, warf sich Prinz Harry vor seinem Rücktritt in seine stattliche britische Militäruniform. Seine Frau Meghan war stets an seiner Seite und ebenfalls sehr adrett in Designerkleider gekleidet (die jedoch keinerlei Bezug zum Militär erkennen ließen).

Denn genau das ist eben auch einer der Gründe, weswegen sie sich zurückgezogen haben: Sie möchten wieder mehr Privatheit und Selbstbestimmtheit in ihrem Leben haben. Prinz Harry wird gerade letzteres nicht unbedingt kennen. Für ihn zumindest wird der Lebensstilwandel nun erst einmal alles über den Kopf werfen, kannte er es bisher nicht großartig anders. Auch Meghans Versuche, mit Charity-Maßnahmen Prinzessin Diana nachzueifern, wird es in Zukunft womöglich nicht mehr geben.

Auf öffentlich zur Schau getragenen Militärparaden des britischen Königshauses werden auch nach Prinz Harrys Rücktritt Uniformen getragen

Eine alljährlich stattfindende Militärparade zu Ehren der Queen

Auch beim Geburtstag der Queen im April wird alljährlich eine dieser Militärparaden mit dem Namen "Trooping the Colour" ihr zu Ehren abgehalten. Da ihr die englischen Temperatur im April jedoch nicht sonderlich zusagen, wird dieses öffentlich groß gefeierte Ereignis lieber in den Juni verschoben. Für die Soldaten ist das derweil nicht unbedingt ein Vorteil, da sie in ihren Uniformen und ihrer Kopfbedeckung ordentlich ins Schwitzen kommen. Dies führte in der Vergangenheit bereits dazu, dass Soldaten kollabierten. Prinz Harry muss bei diesem Ereignis nicht mitlaufen, sondern schaut sich das Spektakel vom Balkon des Buckingham Palastes an. Ob dies auch nach dem Rücktritt von Prinz Harry der Fall sein wird, wird sich noch zeigen.

Vor seinem Rücktritt hat Prinz Harry seine königliche Militäruniform mit Stolz auf öffentlichen Paraden getragen

Gerade mit seine größte Leidenschaft schien das Militär zu sein

Prinz Harry nahm seine Aufgabe im königlichen Umfeld wichtig. So trug er wie auf diesem Foto im Jahr 2018 bei der alljährlich stattfindenden Show der Royal Air Force zu Ehren der Queen seine Uniformen stets mit Stolz. Den Anschein machte es zumindest. Das wird nun nicht mehr der Fall sein: Durch seinen Rücktritt, auch von allen militärischen Pflichten, ist es ihm zukünftig vergönnt, sich in militärische Uniformen kleiden zu dürfen.

Auch seine Begeisterung für das britische Militär war bei ihm, im Gegensatz zu seinem Bruder William, klar wahrnehmbar. Selbst in seiner Rücktrittsrede kam Prinz Harry nicht umhin, noch einmal darauf zu verweisen, wie sehr ihm an seinen royalen Pflichten für das Militär gelegen ist. Laut eigener Aussage möchte er damit fortfahren, sein Leben der Wohltätigkeit und der militärischen Gemeinschaft widmen zu wollen, da ihm diese wichtig sind.

Vor dem Rücktritt von Prinz Harry diente er in der britischen Armee in Afghanistan

Prinz Harry macht keinen Hehl aus seiner Enttäuschung

Vor dem Rücktritt von Prinz Harry diente er in der britischen Armee. Das Foto entstand im November 2009 bei einem Gedenksonntagsgottesdienst im afghanischen Kandahar. Ein erster Einsatz im Winter zwei Jahre zuvor musste aus Sicherheitsgründen abgebrochen werden, da sein Aufenthaltsort bekannt geworden war.

Wie er in einer Rede nach Bekanntwerden des gemeinschaftlichen Rückzugs aus den königlichen Verpflichtungen verkündet hatte, ist er traurig darüber, nicht weiter der Queen und dem Commonwealth dienen zu dürfen - so wie es seinem Wunsch entsprochen hätte. Seine realistisch eingeschätzte Vorstellung war es seiner eigenen Aussage zufolge, dass er seinen Dienst ohne staatliche Bezahlung vollbringen werden würde. Das war den offiziellen Auflagen nach jedoch nicht möglich.

Prinz Harry kann nach seinem Rücktritt auch wieder vermehrt die Freizeitkleidung tragen, auf die er Lust hat

Mit dem Rücktritt entspannt sich auch Prinz Harrys Kleiderwahl

Prinz Harry kann nach seinem Rücktritt auch wieder vermehrt die Freizeitkleidung seiner Wahl tragen. Die Frage ist nur, ob Meghan ihre feinen Kleider vermissen wird? Sie ist vermutlich erst einmal froh, sich wieder so kleiden zu können, wie sie es möchte und wie sie sich wohlfühlt.
Zumal es nicht mehr so einfach sein wird, sich diese so ohne weiteres leisten zu können. Mit dem Rücktritt von Prinz Harry und Meghan entschieden sie sich auch gegen ein Leben auf Staatskosten. Selbst bereits getätigte Ausgaben wie die Renovierungskosten für ihr Haus in Windsor haben sie angekündigt, zurückzahlen zu werden - und dabei handelt es sich immerhin um die stattliche Summe von 2,8 Mio €.

Mit dem Rücktritt von Prinz Harry haben er uns seine Frau Meghan nun mehr Zeit, sich um das gemeinsame Baby Archie zu kümmern

Der Nachwuchs als neuer Lebensmittelpunkt

Ein weiterer Vorteil des Rückzugs der beiden ist der Umstand, dass sie nun weniger Verpflichtungen innerhalb des königlichen Königshauses nachzugehen haben. Das bedeutet im Umkehrschluss, dass sich die beiden in ihrer neuen Heimat Kanada wieder mehr ihrem Baby Archie widmen können.
Ob sie sich nun gemeinsam und ohne Hilfe eines Kindermädchens um ihren Nachwuchs kümmern werden, ist bisher nicht bekannt. Da beide durchaus den Eindruck liebender Eltern machen, werden sie die Aufgabe wohl übernehmen. Sie werden ebenfalls die Gelegenheit haben, sich schon einmal Gedanken über den Namen ihres nächsten Kindes Gedanken zu machen. 

Wenn mehr Zeit für den Nachwuchs bleibt, nimmt man den Wegfall militärischer Pflichten doch gern in Kauf - möchte man zumindest meinen!