Die Wahrheit hinter der Fisch-Spa-Pediküre

Die neuste Fischpediküre ist anscheinend doch nicht so wundervoll, wie sie uns verkauft wird.

Die Wahrheit hinter der Fisch-Spa-Pediküre
Quelle: Getty

Seit einigen Jahren ist das Fisch-Spa der neuste Trend für weiche Füße. Das Prinzip ist ganz einfach: Man steckt seine Füße in ein Becken mit warmen Wasser und die sogenannten "Garra Rufa" knabbern die Hornhaut ab. Nach etwa einer halben Stunde hat man babyweiche Füße!

Die Saugbarben haben keine Zähne, sodass sie nur die toten Hautschuppen absaugen und die Haut nicht verletzen, geschweige denn Wunden zurücklassen. 

Stars wie Kim Kardashian und Jessica Simpson stecken regelmäßig ihre Füße in ein solches Becken und schwärmen vom Ergebnis.

Doch dahinter steckt Tierquälerei auf höchstem Niveau...

Die Wahrheit hinter der Fisch-Spa-Pediküre
Quelle: Getty

Fisch-Spa-Befürworter erzählen uns, die kleinen Fische würden nur unsere abgestorbenen Hautschuppen als Nahrungsmittel brauchen. Doch da liegen sie falsch.

Normalerweise würden die Saugbarben Algen und kleinere Pflanzen essen. In den Becken bei uns müssen sie jedoch hungern, damit sie unsere Hornhaut essen wollen, bis diese sogar zu ihrer Hauptnahrungsquelle wird! 

Außerdem brauchen die Garra Rufa eine bestimmte Temperatur und Wasserqualität in ihrem Aquarium und vor allem einen Ort, wo sie sich verstecken können. Unsere Füße, die auf einmal in das Becken fallen gelassen werden, sind eine Gefahr für sie. Im schlimmsten Fall können die kleinen Tierchen sogar zerquetscht werden!

Aber auch für Menschen ist das nicht ganz ohne...

Die Wahrheit hinter der Fisch-Spa-Pediküre
Quelle: Getty

Da in diesen Wasserbecken permanent Fische leben, können diese nie ganz vollständig gereinigt werden. Und niemand kann garantieren, dass die Person vor dir keinen Fußpilz hatte.

Dieses Fisch-Spa ist also nicht nur eine Qual für die Saugbarben, sondern auch eine Gefahr für unsere Gesundheit!

Also statt der Fischpediküre, könnte man ja mal wieder zu den altbewährten Fußpediküren zurückkehren.