In Vollzeit arbeitende Mutter spricht aus, was es wirklich bedeutet Mutter zu sein und zu arbeiten

Ihr Post geht viral

In Vollzeit arbeitende Mutter spricht aus, was es wirklich bedeutet Mutter zu sein und zu arbeiten

Es ist mittlerweile selbstverständlich, dass Frauen auch studieren, arbeiten und Karriere machen können. Gleichzeitig kümmern sich viele auch um die eigenen Kinder und die Familie. Doch was erstmal wie einfacher Alltag klingt, ist in den Augen vieler einfach nur eine unrealistische Anforderung an Frauen. 

Sarah Buckley Friedberg ist Mutter von drei Kindern und gleichzeitig Managerin eines Unternehmens für medizinische Geräte. In einem Facebook Posting beschwert sie sich über einige der unrealistischen Anforderungen, mit denen Mütter konfrontiert werden und macht ihrem Ärger Luft. Dann ging ihr Post viral. 

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In Vollzeit arbeitende Mutter spricht aus, was es wirklich bedeutet Mutter zu sein und zu arbeiten

Gegenüber der Motherly sagt sie, dass sie den Text verfasst hat, nachdem ihre Kinder den ganzen Tag im Zoo waren und sie nicht mitkommen konnte, weil sie arbeiten musste. Beim Abendessen hat dann ihre vierjährige Tochter 45 Minuten randaliert und nachdem die Kinder dann alle endlich im Bett waren, postete sie diesen Text auf Facebook, der mittlerweile fast 60.000 Mal geteilt wurde. 

Sie regt sich darüber auf, dass in den USA Frauen meistens nach sechs bis acht Wochen schon wieder zur Arbeit gehen müssen. "Stille mindestens ein Jahr lang. Finde so schnell wie möglich zurück zu deiner Form und schlafe mindestens acht Stunden, damit du ausgeruht bist, um zu trainieren, arbeiten zu gehen und dich zugleich um deine Familie zu kümmern", schreibt sie. 

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Society to working moms: -Go back to work 6-8 weeks after having the baby. The baby that you spent 9-10 months growing...

Posted by Sarah Buckley Friedberg on Thursday, April 18, 2019

Außerdem müssen Mamis auch Weihnachtsmann, Osterhase, Zahnfee und Geburtstagsparty-Planer sein, Streit zwischen den Kindern schlichten, witzig und streng sein und natürlich ein Sozialleben besitzen. Nebenbei natürlich noch mit dem Partner ausgehen, so wie am ersten Tag, schließlich muss man auch die Beziehung pflegen. Man könne sich ja einen Babysitter dafür holen und für das Geld kann man ja ganz einfach einen Nebenjob annehmen, schreibt sie ironisch. 

Dann für die Kinder gesund kochen, einkaufen gehen und gemeinsame Aktivitäten für die Wochenenden planen. Natürlich braucht man dann noch ein Sozialleben, Hobbys und muss politisch auch immer auf dem neusten Stand sein. Dabei darf man sich nicht gehen lassen, schließlich muss man auch immer top gestylt aussehen. 

Ihr emotionaler Post, bei dem sie sich den Frust von der Seele schrieb und in dem sie die unrealistischen Erwartungen an Frauen kritisiert, ging sofort viral und erreichte Tausende von Frauen.