Nach der Geburt "stillte" der Vater seine Tochter selbst

Die Mutter selbst war gesundheitlich noch nicht bereit

Nach der Geburt "stillte" der Vater seine Tochter selbst
Quelle: Pixabay

Dass das Stillen die Bindung zwischen Mutter und Kind fördert, ist allgemein bekannt. Vor allem nach der Geburt brauchen die Babys eine direkte Verbindung zur Mutter. Doch nicht jede frische Mami hat das Glück, ihr Baby direkt stillen zu können.

So auch April Neubauer, die Ehefrau von Maximillian Neubauer aus dem US-Bundesstaat Wisconsin, die im Juni 2017 ihre Tochter Rosalia mit einem Kaiserschnitt auf die Welt brachte. Doch während der Operation gab es Komplikationen, sodass sie nicht direkt ihr Kind stillen konnte. Weshalb das der Vater der Kleinen übernehmen musste...

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Da die Mutter nicht direkt bei ihrer Tochter sein konnte, musste Papa Maximillian die Arbeit übernehmen. Für Neugeborene ist Körperkontakt direkt nach der Geburt sehr wichtig; die Wärme und der Herzschlag helfen dem Baby, sich von der Geburt zu erholen und stärken die Bindung. Da April aber noch im OP-Saal war, musste ihr Mann mit seiner Tochter "känguruhen". Das bedeutet, dass das Baby, das nur Windeln trägt, der Mutter bzw. in diesem Fall dem Vater für einen längeren Zeitraum auf die nackte Brust gelegt wird. 

Doch dann stellte die Krankenschwester die seltsamste Frage, die er je gehört hat...

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Die Krankenschwester fragte den Papa gewordenen Maximillian, ob er seine Tochter stillen möchte. Was zunächst verrückt klingt, ist durch das "Supplemental Nursing System" (Still-Ergänzungs-System) durchaus möglich! Durch eine aufgezogene Spritze und einer künstlich angeklebten Brustwarze konnte er seine Tochter stillen und ihr die Milch geben, die sie brauchte. 

Eine wundervolle Methode, wie wir finden, die bestimmt auch die Verbindung zwischen Vater und Kind stärkt!