7 Trage-Fehler, die viele Mütter machen

Die Fehler kannst du leicht vermeiden, damit dein Baby in der Trage sicher ist

Bei der Babytrage sollte man darauf, dass sie für sowohl Mutter als auch Kind komfortabel ist.
Quelle: imago images / Westend61

Die Babytrage ist bei vielen Müttern beliebt, doch leider schleichen sich dabei oft Fehler ein.

Du hast dich für ein Tragetuch entschieden? Wunderbar! Denn dadurch, dass dein Kind stets nah an deinem Körper ist, fühlt es sich behütet. Das wirkt sich beruhigend auf deinen kleinen Racker aus. Damit sowohl du als auch dein Baby die beste Trage-Experience haben, solltest du darauf achten, sieben kleine, aber schwerwiegende, Fehler zu vermeiden.

1) Du lässt dir beim Kauf nicht genug Zeit

All deine Freundinnen benutzen Tragetücher, um ihre Kinder entspannt von A nach B zu transportieren, deshalb möchtest du auch eines. Im Laden bemerkst du allerdings, dass du damit nicht zurecht kommst. Eine Trage wäre die bessere Variante für dich und dein Baby? Perfekt. Auch Papa sollte sie anprobieren!

Wenn du dir eine Babytrage kaufst, solltest du dir sorgfältig die Gebrauchsanweisung durchlesen.
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2) Du schmeißt die Gebrauchsanweisung weg, ohne sie zu lesen

Ein Handgriff hier, ein Teil wird um den Bauch gewickelt, Baby rein und fertig? So einfach ist es leider nicht! In der Gebrauchsanweisung stehen häufig wichtige Tipps, wie du das Tuch oder die Trage am besten benutzt. Deine Freundinnen können sich ihr Baby im Schlaf um den Körper wickeln? Traumhaft, dann quetsch sie doch einfach ein bisschen zu dem Thema aus. Du bist die erste Mutti im Freundeskreis? Dann kannst du dir auf YouTube Hilfe holen, dort teilen viele junge Mamis ihre Tipps zum Tragetuch! 

Gute Eltern sollten darauf achten, dass die Babytrage auf der richtigen Höhe ist.
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3) Du achtest nicht auf die richtige Höhe der Babytrage

Egal, ob du dich für die Babytrage oder das Tragetuch entscheidest, dein Baby sollte immer auf der perfekten Höhe "hängen". Wenn du deinen kleinen Racker auf dem Rücken trägst, sollte er über deine Schultern sehen können. Wenn du ihn vorne tragen möchtest, sollte der Kleine so weit oben sein, dass du ihm ohne großen Aufwand einen Kuss aufdrücken kannst.

Bei der Tragetasche und dem -tuch sollte der Kopf des Kindes immer zu sehen sein.
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4) Du siehst das Gesicht deines Kindes nicht

Sowohl beim Tragetuch als auch bei der Babytrage ist es sehr wichtig, dass du stets das Gesicht deines Kindes sehen kannst. Ansonsten besteht die Gefahr, dass dein Sprössling nicht genug Luft bekommt. Also auch wenn ihr gerade in der vollen U-Bahn steht und du einfach nur glücklich bist, dass er gemütlich schlummert, solltest du sicherstellen, dass sein Gesicht freiliegt.

Es wäre ein großer Fehler, wenn die Babytrage den Nacken des Kindes nicht stütz.
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5) Die Babytrage stützt den Nacken deines Kindes nicht

Jede frischgebackene Mama weiß, dass es sehr wichtig ist, den Nacken des Babys stets zu stützen. Da es die Muskulatur deines Kindes in den ersten Monaten nach der Geburt noch nicht erlaubt, sein Köpfchen eigenständig hochzuhalten, musst du immer dafür sorgen, dass der Nacken unterstützt wird. Bei Babytragen gibt es dafür spezielle Vorrichtungen, solltest du dich für ein Tragetuch entschieden haben, gibt es besondere Bindetechniken, damit du diesen Trage-Fehler nicht machst.

Ein Trage-Fehler ist es, wenn man nicht auf die Hüftstellung des Kindes achtet.
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6) Du vernachlässigst die Hüftstellung deines Babys

Ist dir schon einmal aufgefallen, welche Position dein Kind einnimmt, wenn du es hochhebst? Es zieht automatisch die kleinen Beine seitlich nach oben - diese Haltung nennt man Anhock-Spreiz-Haltung. Und die sollte dein Neugeborenes auch beibehalten, wenn es bei dir in der Trage ruht. Darauf solltest du achten: Die Knie deines Babys sind auf Höhe seines Bauchnabels, die Oberschenkel sind leicht gespreizt. Bei Tragen kannst du den Abstand zwischen den Beinen einstellen, bei Tragetüchern musst du hingegen ein paar Sachen ausprobieren.

Bei Babytragen und -tüchern musst du stets darauf achten, dass deinem Baby nicht zu heiß wird.
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7) Du vernachlässigst, dass deinem Kind in der Trage zu warm ist

Dadurch, dass dir dein kleiner Sprössling so nah ist, entwickelt sich zwischen euch eine gewisse Wärme. Deshalb solltest du darauf achten, dass du deinen Wonneproppen nicht allzu dick einpackst. Da Babys öfter mal quengeln, muss das nicht immer ein Hinweis darauf sein, dass ihnen zu heiß ist. Bei Neugeborenen kannst du jedoch einen einfachen Trick anwenden: Indem du den Nacken deines Neugeborenen berührst, merkst du, ob ihm zu warm oder zu kalt ist. Da seine Schweißdrüsen noch nicht vollständig entwickelt sind, kann es noch nicht schwitzen.

Wenn du die folgenden Trage-Fehler vermeidest, bist du für die ersten Ausflüge mit deinem Baby gut vorbereitet !