6 Dinge, die nicht in den Abfluss gehören

Der Abfluss soll sauber bleiben! Doch immer wieder gelangen Dinge hinein, die dort nicht hinein gehören. Wir verraten dir, welche 6 Dinge das sind.

6 Dinge, die nicht in deinen Abfluss gehören.
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Der Haushalt kann ganz schön anstrengend sein: Hilfreiche Tipps, was man bei Fruchtfliegen oder gegen Spinnen machen kann, kennen wir bereits. Aber was ist mit dem Abfluss? Das kann man doch fix runterspülen, das ist nicht so groß. Den Gedanken wirst du auch kennen: Dinge einfach in den Abfluss des Waschbeckens zu geben, Wasserhahn an und gut ist. Das wird vielleicht ein paar Mal gut gehen. Doch was passiert wohl als nächstes? Richtig, dein Abfluss verstopft. Da du das Szenario bestimmt nicht nochmal in Zukunft erleben möchtest, verraten wir dir 6 Dinge, die einfach nicht in deinen Abfluss gehören.

#1 Bratfett und Öl

Du willst schnell noch die Pfanne abwaschen, in der du Öl angebraten hast? Das ist keine gute Idee, denn damit riskierst du einen verstopften Abfluss. Das heiße Öl ist zwar zunächst flüssig und daher wunderbar zu reinigen, doch sobald es erkaltet, wird es fest und setzt sich im Abfluss ab. Zurück bleibt ein verklebter Abfluss und ein stinkender Geruch. Daher solltest du besser das Öl oder Fett in der Pfanne erkalten lassen und es anschließend mit einem Küchentuch wegwischen. 

Eierschale hat in dem Abfluss nichts verloren.
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#2 Eierschale

Die Reste der Eierschalen von deinem Frühstücksei haben auch nichts in deinem Abfluss verloren, sondern sollten in deinem Mülleimer entsorgt werden. Die festen Stückchen der Schale können nämlich im Abfluss stecken bleiben und so als richtige Schmutzfänger fungieren.

Auch Reiskörner sollten nicht in den Abfluss geraten.
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#3 Reis 

Reis-Reste sind in die Spüle gelangt? So verlockend es jetzt auch sein mag, einfach den Wasserhahn aufzudrehen und die Reste runterzuspülen, raten wir dir, dies nicht zu tun. Stattdessen solltest du dir die Mühe machen, diese herauszupicken, denn sobald gekochte Reiskörner mit Wasser in Verbindung kommen, können diese aufquellen und den Abfluss verstopfen. Die Reis-Reste sollten daher ausschließlich in den Müll wandern. 

Kaffeesatz kann den Abfluss verstopfen.
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#4 Kaffeesatz

Nach dem morgendlichen Genießen deines Kaffees solltest du den Kaffeesatz nicht bedenkenlos in deinen Abfluss kippen: Dieser kann sich mit anderen Essensresten verbinden und erhärten, sodass die Rohre ganz leicht verstopfen können.

Pasta-Reste können den Abfluss verkleben.
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#5 Pasta 

Pasta alla mamma! Mit diesem Gericht kann man wohl nichts falsch machen, dennoch solltest du bei deinen Spaghetti unbedingt aufpassen, dass diese nicht in den Abfluss geraten - ob als Reste oder beim Abgießen. Da die Konsistenz sehr klebrig ist, bleiben sie im Abfluss stecken und fangen andere Essensreste und Schmutz auf. 

Aufkleber sollten nicht in die Abflussrohre geraten.
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#6 Mehl und Aufkleber

Beim Backen solltest du beim Hantieren mit Mehl aufpassen. Denn sobald du Mehl mit Wasser in Verbindung bringst, wird aus dem Gemisch eine feste Konsistenz, die den Abfluss verklebt. Daher solltest du Mehl ganz einfach im Mülleimer entsorgen. 

Ob auf Obst aus dem Supermarkt oder auf neuen Gläsern - die Produkte sind versehen mit kleinen bunten Aufklebern. Es bietet sich natürlich an, die lästigen Aufkleber unter warmem Wasser zu lösen und sie dann den Abfluss runterzuspülen. Was viele allerdings nicht wissen: Die Kleber sind wasserfest und bleiben im Rohr hängen. Lagern sich vermehrt Kleber an den Rohrwänden ab, kann das zu einer Verstopfung führen.

Sollte dein Abfluss bereits verstopft sein, verraten wir dir, was du dagegen tun kannst:

Spülmittel mit heißem Wasser hilft bei verstopften Abwasserrohren.
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So befreist du deinen Abfluss von Verstopfungen

Manchmal ist das Kind einfach schon in den Brunnen gefallen und eh man sich`s versieht, ist der Abfluss verstopft! Zum Glück gibt es einige Tricks, die bei dem Problem aushelfen können:

1. Spülmittel mit heißem Wasser: Ein Schnapsglas voll mit Spüli in Kombination mit heißem Wasser wirkt wahre Wunder. Ab damit in den Abfluss und zehn Minuten einwirken lassen. Danach alles gründlich nachspülen.

2. Natron und Essig: Bei Kalk- und Fettablagerungen eignet sich diese Kombi wunderbar. Zunächst werden vier Esslöffel Natron und im Anschluss eine halbe Tasse Essigessenz in den Abfluss getan, anschließend wird alles mit kochendem Wasser nachgespült.

3. Pömpel: Hier lässt du einfach Wasser ins Becken laufen, bis die Gummiglocke bedeckt ist und bewegst anschließend den Pömpel auf und ab. 

Auch wenn diese Tricks wahrlich hilfreich sind, solltest du in Zukunft lieber kleinlich genau sein und deine Essens- , Koch- und Backreste statt in dem Abflussrohr in einem Mülleimer entsorgen.