Die Corona-Dating-Geschichte von Jeremy Cohen berührt alle Herzen

Dating in Zeiten von Corona? Die Geschichte von Fotograf Jeremy Cohen zeigt: Man muss sich nicht berühren, um sich näher zu kommen.

Ein Paar sitzt in New York am Abend und flirtet miteinander: Das ist in Zeiten von Corona nicht möglich.
Quelle: imago images / Design Pics

In Zeiten von Corona müssen wir uns alle zurückziehen und sollten nur noch mit den Menschen, mit denen wir zusammen wohnen, engen Kontakt haben, damit die Krankheit sich nicht ausbreitet. Da scheint so etwas wie Dating, bei dem man eine attraktive Person erst kennenlernt, unmöglich: Es sind wahrlich ungewohnte Datingprobleme. Doch der Fotograf Jeremy Cohen aus New York zeigt auf seinem Instagram-Account, dass es doch geht - man muss nur sehr kreativ werden.

Die Geschichte berührt in den schwierigen Zeiten gerade alle Herzen:

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Dating in Zeiten von Corona

In Zeiten von Corona herrschen nicht nur in Deutschland strenge Kontaktverbote und Ausgangsauflagen. Auch in New York City in den USA, einer von Corona schwer betroffenen Stadt, herrscht der Ausnahmezustand. Davon betroffen ist auch der Fotograf Jeremy Cohen, den du hier auf dem Foto seines Instagramaccounts siehst.

Normalerweise ist Jeremy wegen seines Berufes sehr viel unterwegs und hat keine Zeit, sich viel um sein Privatleben zu kümmern. Doch nun sitzt auch er zuhause fest.

Daher musste er sich etwas ausdenken, um seine Langweile zu vertreiben...

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Mitten im Kontaktverbot: Jeremy verliebt sich in eine Fremde

Weil er sich langweilt, hat sich der Fotograf eine Beschäftigung gesucht: Jeremy fotografiert Menschen, die sich auf ihren Dächern in New York die Zeit vertreiben, Yoga machen, oder einen Wein trinken.

Bei einem seiner Aufnahmen entdeckt er auf einmal eine junge Frau, die tanzt - und verguckt sich auf den ersten Blick in sie. „Ich schaute aus meinem Fenster und sah da dieses Mädchen tanzen“, erzählt er. Ein Hobby, das Männer ja bekanntermaßen attraktiv finden. Er sei so begeistert von dem Mut und der Leidenschaft gewesen, dass er unbedingt Kontakt aufnehmen wollte.

Doch wie sollte er sie aktuell kontaktieren und daten?

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Liebe in Zeiten von Covid-19: Erstkontakt durch Drohne

Um seine Angebetete zu kontaktieren, nahm Jeremy seine Drohne und schickte ihr damit seine Telefonnummer – eine Stunde später landete tatsächlich die erste Textnachricht auf seinem Handy: „Hey, hier ist das Mädchen vom Dach.“ Sie heißt übrigens Tori.

Kurz darauf kommt es dann tatsächlich zum ersten Date. Doch beide wollen die Abstandsregeln während der Quarantäne in den USA beachten. Deshalb dateten sie sich zunächst per Videochat: Jeder saß jeweils im eigenen Zuhause und so aßen sie gemeinsam, tranken Wein und unterhielten sich. Alles wurde bei Instagram dokumentiert.

Offenbar lief das ungewöhnliche Date super. Denn es sollte nicht das letzte Date bleiben...

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How to date a Quarantined Cutie, Part 3.

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Dating während der Quarantäne: Nähe dank einer aufblasbaren Plastikkugel 

Bei dem ersten Date, bei dem sich die beiden wirklich nah waren, wollten auch Jeremy und Tori sich weiterhin vor Covid-19 schützen. Sie gingen gemeinsam spazieren. Doch Jeremy bewahrte genug Abstand und Schutz zu seinem Schwarm, in dem er in einer riesigen Plastikkugel spazieren ging.

„Nur weil wir physischen Abstand halten müssen, heißt das nicht, dass wir uns nicht nah sein dürfen,“ schreibt Jeremy. Dann hält sogar die Polizei die beiden bei ihrem Weg durch die Straßen an. Allerdings nur, um ein Foto zu mache, weil Tori und Jeremy in den Staaten bereits eine kleine Mediensensation geworden sind.

Hoffentlich ist die Liebesgeschichte zwischen den beiden wahr. Ganz sicher kann man da nicht sein, einige Zuschauer fragen sich auch, warum Jeremy die Geschichte so lückenlos bei Instagram dokumentieren kann. So oder so: Es ist ein wunderschönes Märchen, das in Zeiten von Corona Hoffnung gibt und uns alle inspiriert, neue Wege zu gehen.