Warum du Muttermilch auf keinen Fall mit Wasser mischen solltest

Schütze dein Baby.

Frau hält Baby auf ihrem Schoß

Junge Mütter sind oft unsicher, wenn es um die Ernährung ihres Babys geht. Sie fürchten schnell, dass sie nicht genug Muttermilch zur Verfügung haben, um ihr Kind sattzubekommen. Viele Mütter greifen auch in den ersten Lebensmonaten ihrer Kinder auf Milchpulver mit Wasser zurück. 

Doch auch, wenn du mal im Stress bist, solltest du niemals deine Muttermilch mit Wasser strecken. 

Mutter füttert ihr Kind, im Vordergrund zwei Milchflaschen

Wie gefährlich mit Wasser gestreckte Muttermilch sein kann, zeigt ein Fall aus den USA. Im Bundesstaat Georgia gab eine 25-Jährige ihrem Neugeborenen Muttermilch mit gestrecktem Wasser zu trinken. Der Grund: Die junge Mutter hatte kein Geld für Milchpulver und produzierte selbst zu wenig Milch, um das Kind zu stillen. 

Das Baby starb daraufhin an einer Wasservergiftung.

Baby liegt im Krankenhausbett

Laut Experten sollten Neugeborene bis zum sechsten Monat gar kein Wasser bekommen, sondern ausschließlich Muttermilch oder Milchpulver. Denn Babys können an Überhydrierung sterben, wenn sie zu viel Wasser aufnehmen. Ihre Nieren sind noch nicht ausgebildet, Wasser zu verarbeiten, wodurch Natrium abgebaut und der Körper aufgeschwemmt wird. Erste Anzeichen für eine Überhydrierung sind Krampfanfälle und Bewusstlosigkeit, das Baby wirkt lethargisch und apathisch.

Es muss nun dringend mit Elekrtolyte behandelt werden, damit es nicht stirbt.

Frau füllt Flasche mit Milchpulver

Ab dem siebten Monat sinkt die Gefahr einer Wasservergiftung. Ab dem zwölften Monat sind die Nieren des Babys komplett ausgebildet und können Wasser verarbeiten. 

Mutter füttert Baby

Solange du also nicht sicher bist, ob die Nieren deines Babys Wasser gut verarbeiten können, solltest du nie deine Muttermilch mit Wasser strecken. Das Risiko ist einfach zu groß.