Fehler bei der Haarpflege, die du vermeiden kannst

Vom Waschen bis zum Föhnen kann einiges schiefgehen

Frau mit blondem Haar

Sie brechen ab, hängen müde herunter, werden fettig, wollen einfach nicht wachsen, sind störrisch oder plustern sich auf – manchmal könnte man wirklich denken, unsere Haare hätten sich gegen uns verschworen. Dabei ist es genau umgekehrt: Wir machen ihnen das Leben schwer und obige Phänomene sind nur die Folgen auf unsere unbemerkten Beauty-Fehler. 

Genau deshalb ist es wichtig, die eigenen Fehler in der Haarpflege-Routine zu durchbrechen und durch gute Angewohnheiten zu ersetzen: Die häufigsten No-Gos und wie du sie in Zukunft besser machst, um deine Haare seidig weich und gesund zu pflegen, verraten wir dir auf den nächsten Seiten!

Frau mit Handtuchturban, um nasses Haar zu trocknen

#1: Du wäschst dein Haar täglich

Viele Frauen leiden unter schnell fettendem Haar und setzen daher täglich eine Haarwäsche an. Das Ganze ist allerdings ein Teufelskreis: Je öfter du dein Haar nämlich wäschst, desto schneller wird es fettig. Shampoo, Spülung, Föhn und Co. bringen den Feuchtigkeitshaushalt von Haar und Kopfhaut durcheinander und sollten daher nur etwa dreimal wöchentlich ran.

Besorg dir ein gutes Shampoo und fang an, Pausen zwischen deine Haarwäschen zu legen. Nach ein paar Wochen haben sich Haare und Kopfhaut umgestellt und bleiben viel länger frisch. Die erste Phase der Umstellung kannst du gegebenenfalls einfach mit Trockenshampoo überbrücken.

Eine Frau, die Haar-Shampoo in der Hand aufgeschäumt hat

#2: Du verteilst dein Shampoo im gesamten Haar

Dein Shampoo solltest du wirklich nur in Kopfhaut und Ansätze einmassieren, denn den ohnehin schon anfälligen Spitzen schadet ein ausgiebiges Shampoo-Bad. Keine Sorge, gereinigt wird das gesamte Haar trotzdem, da die Reste ja beim Abspülen mit Wasser verdünnt nach unten fließen.

Umgekehrt verhält es sich übrigens mit Spülung und Kur: Diese sollen die Spitzen entwirren und pflegen und gehören daher nicht in den Ansatz, der ansonsten schneller nachfettet.

Frau mit Handtuch auf dem Kopf und frisch gewaschenem Haar

#3: Du rubbelst dein Haar trocken

Deine Mähne ist niemals anfälliger als in nassem Zustand. Daher ist höchste Vorsicht geboten, wenn du frisch aus der Dusche kommst: Rubbel dein Haar niemals mit einem Handtuch trocken, da dies Haarbruch und Spliss begünstigt. Wickel es lieber in einen Handtuchturban ein oder tupfe es vorsichtig trocken.

Vor dem Kämmen kannst du eine Pflege einarbeiten, damit du mit der Haarbürste einfach durchs Haar gleiten kannst und auch hier keine Schäden anrichtest. 

Hand, die einen Föhn hält

#4: Du stylst mit viel Hitze

Wer sein Haar ständig auf höchster Stufe mit Föhn, Glätteisen oder Lockenstab quält, braucht sich nicht zu wundern, wenn es abbricht! Versuche, so oft es geht, auf diese Tools zu verzichten und verwende sie immer nur auf mittlerer Temperaturstufe.

Am besten gibst du außerdem einen speziellen Hitzeschutz ins Haar, bevor du es föhnst oder stylst. 

Frau, die mit offenem Haar im Bett liegt

#5: Du gehst mit feuchten oder frisch gewaschenen Haaren schlafen

Feuchtes Haar ist, das wissen wir bereits, äußerst anfällig. Wenn du also mit nassen oder handtuchtrockenem Haar schlafen gehst, kann es passieren, dass die Struktur deines Kissens die Haare aufraut und sie schädigt.

Aber auch mit frisch gewaschenem Haar solltest du lieber nicht ins Land der Träume: Durch die Reibung des Kissens verteilt sich nämlich das Fett deiner Kopfhaut im Haar, was zu einem fettigen Finish führen kann. Daher: lieber morgens waschen!

Ein Mädchen mit Dutt

#6: Du trägst deinen Pferdeschwanz/Dutt immer auf derselben Höhe

Wer sein Haar oft zusammenbindet, sollte die Höhe seines Pferdeschwanz oder Dutt von Tag zu Tag variieren: Selbst das schonendste Zopfgummi kann nämlich am Haar reiben und es an diesen Stellen anfälliger für Haarbruch machen.

Ein weiterer Bonus, wenn du öfter mal wechselst: Es kommt garantiert keine Langeweile auf!