Promis auf dem Oktoberfest: Alle Trachten, Pannen und Highlights der Wiesn 2026
Auch 2026 heißt es wieder: „O’zapft is“ und auch die Promis lassen sich das Oktoberfest nicht entgehen. Das sind alle Highlights der Wiesn:
Das Oktoberfest 2026 startete am 19. September. Wie auch im letzten Jahr macht Heidi Klum mit ihrem „HeidiFest“ den Auftakt. Wer alles dabei ist und was zwischen den Promis so vorgefallen ist, bleibt nicht einfach auf der Wiesn. Und wir werfen einen Blick auf die auffälligsten Trachten, kuriose Pannen oder Skandale.
Was ist das HeidiFest überhaupt?
Heidi Klum eröffnet die Wiesn-Saison: 900 Gäste, 24 Acts, ein Abend im Hofbräuhaus
Zwei Tage vor dem offiziellen Oktoberfest-Start verwandelt Heidi Klum das Münchner Hofbräuhaus in eine riesige Promi-Party. Das „HeidiFest“ fand am 17. September 2026 ab 20.15 Uhr statt – und feierte gleichzeitig seine Premiere bei RTL. Wer kein Ticket ergattert hatte, konnte die Show kostenlos im Free-TV oder auf RTL+ verfolgen. Bereits ab 18.30 Uhr stimmte Frauke Ludowig mit einem „Exclusiv Spezial“ aus München ein.
Mit dabei waren rund 900 Gäste – darunter Ehemann Tom Kaulitz, Tochter Leni, Sohn Henry Samuel sowie Mutter Erna. Auch Tokio-Hotel-Mitglieder Gustav Schäfer und Georg Listing feierten mit. Supermodel Naomi Campbell war nicht nur als Gast angekündigt, sondern stand sogar selbst hinter dem DJ-Pult. Weitere bekannte Gesichter: Nadja Auermann, Bruce Darnell, Caro Daur, Nicole Scherzinger und Vicky Leandros.
Wie kam die Show beim Publikum an?
„Fiebertraum“: Urteil über das „HeidiFest“ fällt vernichtend aus
Der RTL-Abend bot ein gespaltenes Bild: Während vor Ort beim Fassanstich durch Heidi und den Auftritten diverser Künstler*innen ausgelassen auf den Biertischen getanzt wurde, fiel das Urteil des Fernsehpublikums ernüchternd aus. Die Zuschauer*innen ließen ihrem Unmut in den sozialen Medien freien Lauf. „Das war leider echt nichts … ganz schlimm“ oder schlicht „Fiebertraum“, hieß es etwa auf Instagram. Ein User ging sogar noch einen Schritt weiter und kommentierte: „Verhöhnung der bayerischen Kultur.“ Auch auf X reagierte das Publikum mit spitzer Zunge: „Wir wollten ‚Die Passion‘ und haben das ‚HeidiFest‘ bekommen“, schrieb ein Nutzer. Ein anderer resümierte trocken: „Es ist ein Unfall, man kann nicht wegsehen. Das erste Mal seit Langem, dass die Werbung nützlich ist, um durchzuatmen.“
Es gab auch Pannen:
Panne bei Markus Mörl: Zuschauer*innen ziehen ein bitteres Fazit
Rednex eröffneten mit „Cotton Eye Joe“, danach folgten Sarah Engels, Mousse T., Ireen Sheer und Naomi Campbell als DJane. Auch Markus Mörl trat mit Ehefrau Yvonne auf. Klum kündigte seinen Kultsong „Kleine Taschenlampe brenn“ persönlich an: „Ich muss sagen, es ist eins meiner Lieblingslieder gewesen als kleines Kind und ist es auch immer noch“. Erst wirkte alles glatt. Als das Lied ins Medley mit „Ich will Spaß“ wechselte, verpasste der 31-Jährige aber seinen Einsatz. Die Stimme lief bereits vom Playback, während Mörl noch klatschte; auch später saß das Mikro nicht rechtzeitig.
Auf X lästerten Zuschauer*innen: „Markus hat das Konzept von ‚Man sollte die Lippen zum Text bewegen‘ nicht verstanden“. Dazu kamen: „Wenn's nicht das ‚HeidiFest‘ wäre, wär es ultrabeschämend, wie Markus jeden Playbackeinsatz versemmelt“, „Markus muss Playbacksingen noch üben!“, „Zweimal Einsatz verpasst, das Lied müsste Markus mittlerweile kennen – und dann noch die Uraltversion mit hoher Stimme“, „Ha! Markus verpasst gleich zweimal seinen Einsatz in einem Medley. Ohweh.“ und „Wie viele Sekunden kann ich mein Playback versemmeln? Markus: JA!“
Eine Person stahl allen Gästen die Show.
„Umwerfend“: Isi Glück begeistert mit Dirndl
Sängerin Isi Glück wurde hingegen zum Hingucker – allerdings anders, als viele Fans es von ihr kennen. Die 35-Jährige, die seit 2017 am Ballermann auftritt und im Megapark regelmäßig für Partystimmung sorgt, setzt bei Shows und auf Instagram oft auf freizügige Outfits. 2025 posierte sie zudem hüllenlos für den „Playboy“. In München zeigte sich die Sängerin deutlich bedeckter: Ihr zartgelbes Dirndl war fast bodenlang, hochgeschlossen und ließ nur an Armen, Schultern sowie durch kleine Cut-outs an der Taille etwas Haut sehen. Die blonden Haare trug sie geflochten als Kranz.
Auch auf Instagram kam der Look gut an. Unter ihrem Styling-Post schrieben Nutzer*innen unter anderem: „Du siehst umwerfend aus“, „Wie eine Disney-Prinzessin“, „Sehr edel und elegant“ oder „Du hattest mit Abstand das schönste Dirndl an“.