Was hilft gegen Sonnenbrand und wie verhinderst du, dass es dazu kommt?

Du hast nur eine Haut – schützt du sie richtig?

Dieses Bild zeigt eine Frau, die sich die Sonne auf die Haut scheinen lässt.

Wintermüde und Vitamin-D-arm wie wir sind, genießen wir die aktuelle Sommersonne in vollen Zügen – einige von uns sogar so sehr, dass sie in all ihrer sommerlichen Euphorie das Eincremen völlig vernachlässigen: Ein Großteil der Deutschen cremt sich entweder gar nicht ein oder eben falsch. In der Folge lachen uns in Bus, Bahn oder dem eigenen Spiegel hummerrot verbrannte Schultern und Gesichter an – was die Ausnahme sein sollte, wird zur Regel.

Doch wir alle haben nur eine Haut – und wir sollten sie schützen! Auf den nächsten Seiten verraten wir dir, wie das am sichersten geht und was im Fall der Fälle wirklich hilft, wenn die Vorbeuge zu spät kommt: 

Dieses Bild zeigt eine Frau, die am Strand in der Sonne liegt und einen Sonnenbrand riskiert.

Die Haut hat, je nach Hauttyp, einen natürlichen Selbstschutz, die Lichtschwiele: Treffen UV-Strahlen auf die oberste Hautschicht, verdickt sie sich und kann Sonnenstrahlen reflektieren. Hält man sich zu lange in der Sonne auf, kommt es zu einer Verbrennung der obersten, teils auch der darunterlegenden Hautschicht, dem Sonnenbrand. Doch er ist nicht das einzige folgenschwere Symptom von zu viel Sonneneinstrahlung: Frühzeitige Hautalterung und Hautkrebs sind weitere Risiken, die mit einem übermäßigen Sonnenbad einhergehen!

Eincremen ist daher ein Muss – auch für Menschen, die schnell braun werden. Doch leider cremen sich die meisten von uns völlig falsch ein. Wie es richtig geht, liest du mit einem Klick auf 'Weiter'!

Dieses Bild zeigt eine Tube Sonnencreme, die vor Sonnenbrand schützen kann.

Richtig eincremen – wann und wie?

Nicht nur am Strand, auch im Alltag solltest du auf deine Sonnenpflege achten. Gerade Gesicht, Schultern und Handrücken sind der Sonne besonders stark ausgesetzt und sollten im Sommer daher immer eingecremt werden – selbst, wenn du nur auf dem Weg zur Arbeit bist oder einen Spaziergang machst. 

Dabei gilt: Je höher der Lichtschutzfaktor, desto besser. Du machst nichts falsch, wenn du grundsätzlich auf LSF 30 oder 50 zurückgreifst, ganz im Gegenteil. Dank neuartiger Texturen wirst du nämlich auch mit hohem Lichtschutzfaktor braun. Also: lieber zu hoch als zu niedrig! Für das Eincremen an sich gilt übrigens die folgende Faustregel: 30 Gramm, also rund drei Esslöffel an Sonnencreme, solltest du dir pro Eincreme-Vorgang gönnen!

Und: Auch wenn du gut eingecremt bist, solltest du nicht den ganzen Tag in der Sonne brutzeln. Gerade in den Mittagsstunden zwischen 12 und 15 Uhr solltest du dich im Schatten aufhalten. 

Und wenn du doch mal unvorsichtig warst und dir einen Sonnenbrand geholt hast? 

Dieses Bild zeigt eine Frau mit brauner Haut, bzw. einem leichten Sonnenbrand.

Sonnenbrand – und jetzt?

Mit einem Sonnenbrand solltest du die Sonne in den folgenden Tagen unbedingt meiden. Wichtig ist es, die Haut zu kühlen: Feuchte Umschläge oder kühlende After-Sun-Produkte (zum Beispiel mit Aloe Vera) lindern den Schmerz und beschleunigen die Hautregeneration. Außerdem solltest du viel trinken, um den Körper beim Heilungsprozess zu unterstützen. 

Achtung: Wenn du dir einen besonders schweren Sonnenbrand zugezogen hast, der sich über Tage hinzieht, mit Kopfschmerzen, Fieber oder gar mit Blasen einhergeht, empfiehlt es sich, einen Arzt aufzusuchen.