Verhüten und weitere 6 Dinge, die Frauen früher nicht durften!

Für uns heute selbst verständlich, oder?!

Verhüten und weitere 6 Dinge, die Frauen früher nicht durften!

Die Zeiten haben sich geändert: Gott sei Dank! Es gibt nämlich allerhand Dinge, die für uns Frauen heute eine Selbstverständlichkeit sind, früher jedoch verboten waren.

Verhüten und weitere 6 Dinge, die Frauen früher nicht durften!

1. Bildung

Man mag es kaum glauben, doch früher war es Frauen untersagt, Schulen oder Universitäten zu besuchen. Erst seit dem Jahr 1901 ist das, was für uns heute ganz normal ist, auch gesetzlich erlaubt.

2. Verhüten

Ob und wie eine Frau verhindert, dass sie schwanger wird, war die Entscheidung ihres Mannes. Ärztliche Beratungen dazu wurden oftmals nur durchgeführt, wenn der Gatte anwesend war. Zudem wurden diese von den Krankenkassen nicht bezahlt.

Verhüten und weitere 6 Dinge, die Frauen früher nicht durften!

3. Politisch aktiv sein

Eine Frau in der Politik? Das war für die Männer bis zum Jahr 1908 unvorstellbar. Erst ab diesem Zeitpunkt durften Frauen in politischen Vereinen mitwirken. 1918 erhielten sie dann auch das allgemeine Wahlrecht.

4. Arbeiten

Der Mann bringt das Geld nach Hause. Die Frau hat sich gefälligst um den Haushalt und die Kinder zu kümmern. Um dieses traditionelle Rollenbild nicht ins Wanken zu bringen, wurde ein Gesetz “zur Führung des Haushalts” erlassen, das Ehegatten das Recht einräumte, den Job der Frau jederzeit kündigen zu können, wenn diese ihre Pflichten vernachlässigte. Erst im Jahr 1958 wurde das Gesetz wieder abgeschafft.

Verhüten und weitere 6 Dinge, die Frauen früher nicht durften!

5. Sich vom Ehemann scheiden lassen

Früher galt das sogenannte Schuldprinzip. Wenn eine Frau die Scheidung einreichen wollte, wurde ihr die Schuld am Scheitern der Ehe gegeben. Da ihr infolgedessen jegliche Unterhaltsansprüche verwehrt wurden, war sie nach dem Ehe-Aus nicht nur gesellschaftlich, sondern auch wirtschaftlich ruiniert. Der Scheidungsgrund spielte dabei übrigens keine Rolle!

Erst seit 1977 gilt das Zerrüttungsprinzip in Deutschland. Demnach kann die Ehe von beiden Partnern aufgelöst werden, wenn sie unwiederbringlich gescheitert ist.

6. Den Namen selbst wählen

Kaum zu glauben, aber bis zum Jahr 1991 mussten Frauen bei der Eheschließung den Nachnamen ihres Mannes annehmen, es sei denn, er nahm ihren an. Vor 1976 war es sogar die Pflicht der Ehefrau, den Namen des Mannes zu tragen.

Heute können Frauen selbst entscheiden, ob sie ihren Nachnamen behalten möchten oder nicht. Natürlich ist auch eine hübsche Namenskombination wie “Müller-Schmidt” möglich.

Verhüten und weitere 6 Dinge, die Frauen früher nicht durften!

7. Dem Mann den Geschlechtsverkehr verwehren

Der Geschlechtsverkehr gehörte zu den “ehelichen Pflichten” einer Frau und war außerhalb der Ehe untersagt.

Wenn der Ehemann mit seiner Frau schlafen wollte und dies gegen ihren Willen tat, hatte sie keine Chance, dagegen gerichtlich vorzugehen. Eine Anzeige wegen Vergewaltigung in der Ehe ist erst seit dem Jahr 1996 möglich.