Kinder sind in diesem Café verboten: Jetzt folgt der Shitstorm

Ein Verbot, das für Schlagzeilen sorgt

Kinder sind in diesem Café verboten: Jetzt folgt der Shitstorm

Wer seinen Kaffee gerne heiß und den Altersdurchschnitt seines Umfelds lieber zu hoch als zu niedrig mag, ist im Hamburger Café "Moki's Goodies" genau richtig: Hier gibt es nicht nur eine mit Instagram-würdigen Gerichten gefüllte Karte, sondern auch ein allgemeines Zutrittsverbot für Kinder unter sechs Jahren. Mit dieser umstrittenen Regelung sorgte der beliebte Food-Hotspot kürzlich für sehr viel Furore – insbesondere, da eine Promi-Mama dem Einfall der Betreiberin nicht ganz unverständlicherweise so gar nichts abgewinnen konnte.

Wer sich nun ganz öffentlich gegen das Café stellte und der Betreiberin damit einen riesigen Shitstorm bescherte, erfährst du auf der nächsten Seite ...

Nicole Hansen, Conceptstore-Betreiberin und Ehefrau von 'Revolverheld'-Gitarrist Niels Kristian Hansen, mit dem die 36-Jährige eine gemeinsame Tochter hat, beschwerte sich kürzlich in ihrer Instagram-Story über ihr (jetzt vermutlich ehemaliges) Lieblingscafé "Moki's Goodies", das Kindern unter sechs Jahren den Zutritt verwehrt. Frühstück mit den BFFs und dem Nachwuchs? Fehlanzeige. Denn hier will man den Altersdurchschnitt hoch und den Lärmpegel gering halten, Kinder sind daher nicht erwünscht.

Innerhalb kürzester Zeit meldeten sich zahlreiche Hamburger Eltern zu Wort, die den Frühstücks-Hotspot mit kritischen Kommentaren zum Umdenken bewegen wollten und dabei einen wahrhaftigen Shitstorm zum Rollen brachten. Das Ganze ging so weit, dass die Betreiberin des Cafés sich sogar gezwungen sah, ein offizielles Statement zu veröffentlichen.

Was die Besitzerin Monika Ertl zu den Vorwürfen zu sagen hatte, liest du auf der nächsten Seite!

View this post on Instagram

Jetz mal ehrlich - es reicht. Liebe Supermuttis, ich finde es ist an der Zeit, die Verhältnismäßigkeit dessen, was Ihr hier seit einigen Tagen im Netz veranstaltet, ernsthaft in Frage zu stellen. Ich habe ein Restaurantkonzept, das Euch nicht gefällt und das ist einigen als Anlass genug für einen Shitstorm vom feinsten. Ohne dass auch nur eine einzige von Euch vorher das persönliche Gespräch gesucht hätte, verurteilt Ihr mit heiligem Eifer mein Unternehmen mit erstaunlicher verbaler Aufrüstung und Feindseligkeit. Überträgt man die Situation mal gedanklich von Muttis im Internet zu Schülern auf dem Pausenhof, dann wäre die Bezeichnung glasklar „Mobbing“. Ich wünsche Euren sicher ganz wundervollen Kindern sehr, dass sie so etwas nie erleben müssen. Ich bin erwachsen und habe ein breites Kreuz und eine hohe Frustrationstoleranz, ohne die könnte ich meinen Job gar nicht machen. Und ich möchte gerne mal ein paar Sachen klarstellen. Erstens: Überraschung Überraschung - auch ich bin Mutter. Kenne mich also durchaus im Thema aus. Ich bin in einer großen Familie aufgewachsen, habe eine großartige Tochter, ein sehr süßes Patenkind und Nichten und Neffen. Kinderfeindlichkeit zu unterstellen ist also schonmal Blödsinn. Zweitens: Das moki’s goodies ist kein spendenfinanziertes demokratisches Mutter-Kind-Projekt, sondern ein Restaurant für das ich mir ein Konzept überlegt und in das ich mein privates Geld investiert habe. Weil ich meine eigenen Entscheidungen treffen möchte ohne mich dafür rechtfertigen zu müssen. (...)

A post shared by moki's goodies (@mokisgoodies) on

Unter einem Bild mit dem Titel #schnullergate meldete Ertl sich wie folgt zu Wort:

"Jetz[t] mal ehrlich - es reicht. 

Liebe Supermuttis, ich finde es ist an der Zeit, die Verhältnismäßigkeit dessen, was Ihr hier seit einigen Tagen im Netz veranstaltet, ernsthaft in Frage zu stellen. Ich habe ein Restaurantkonzept, das Euch nicht gefällt und das ist einigen als Anlass genug für einen Shitstorm vom feinsten. Ohne dass auch nur eine einzige von Euch vorher das persönliche Gespräch gesucht hätte, verurteilt Ihr mit heiligem Eifer mein Unternehmen mit erstaunlicher verbaler Aufrüstung und Feindseligkeit.

Überträgt man die Situation mal gedanklich von Muttis im Internet zu Schülern auf dem Pausenhof, dann wäre die Bezeichnung glasklar „Mobbing“. Ich wünsche Euren sicher ganz wundervollen Kindern sehr, dass sie so etwas nie erleben müssen.

Ich bin erwachsen und habe ein breites Kreuz und eine hohe Frustrationstoleranz, ohne die könnte ich meinen Job gar nicht machen. Und ich möchte gerne mal ein paar Sachen klarstellen.

Erstens: Überraschung Überraschung - auch ich bin Mutter. Kenne mich also durchaus im Thema aus. Ich bin in einer großen Familie aufgewachsen, habe eine großartige Tochter, ein sehr süßes Patenkind und Nichten und Neffen. Kinderfeindlichkeit zu unterstellen ist also schonmal Blödsinn.

Zweitens: Das moki’s goodies ist kein spendenfinanziertes demokratisches Mutter-Kind-Projekt, sondern ein Restaurant für das ich mir ein Konzept überlegt und in das ich mein privates Geld investiert habe. Weil ich meine eigenen Entscheidungen treffen möchte ohne mich dafür rechtfertigen zu müssen.

[...]"

Konzept hin oder her – im Hinblick auf das auf der Webseite des Cafés kleingedruckte "Lovely Guests Only", das impliziert, Kinder seien dementsprechend wohl nicht ganz so lovely, ist das Ganze doch recht kurios. Was haltet ihr von der Regelung?