Was viele Menschen sehen, wenn sie in den Spiegel schauen, lässt uns erschaudern!

So traurig ist die vermeintliche Wahrheit

Was viele Menschen sehen, wenn sie in den Spiegel schauen, lässt uns erschaudern!

Kennst du viele Menschen, die mit ihrem Körper komplett zufrieden sind? Wohl eher nicht. Nicht zuletzt durch Werbung, Mager-Models und fragwürdige Schönheitsideale entwickeln wir mit der Zeit die Vorstellung von einem "idealen Körper", die wir nie erreichen können.

Wenn man sich jedoch nur noch mit einem eingebildeten Makel seines Äußeren beschäftigt, kann eine psychische Störung vorliegen.

Was viele Menschen sehen, wenn sie in den Spiegel schauen, lässt uns erschaudern!

Verzerrte Wahrnehmung

Die übermäßige Beschäftigung mit etwaigen Mängeln am eigenen Körper kann auf die psychische Erkrankung Dysmorphophobie hindeuten. Diese Mängel fallen anderen Menschen überhaupt nicht auf, sind aber für die Betroffenen (Männer wie Frauen) ein enormer Leidensdruck.

Eine Übermäßigkeit liegt vor, wenn man sich täglich mehr als eine Stunde gedanklich mit dem eigenen Aussehen auseinandersetzt und sich Sorgen um das Erscheinungsbild macht. Die körperdysmorphe Störung verursacht starke Schamgefühle und wird daher auch als “Schamkrankheit” bezeichnet.

Was viele Menschen sehen, wenn sie in den Spiegel schauen, lässt uns erschaudern!

Frauen betrachten sich negativer

Männer und Frauen sind in etwa gleich häufig betroffen. Aus einer Befragung ging hervor, dass sich Frauen vermehrt Sorgen um Haut, Beine und Brust machen und ihren Körper insgesamt negativer betrachten als Männer.

Letztere sorgten sich eher um ihre Größe, ihre Genitalien und um starke Körperbehaarung. Betroffene sind der Überzeugung, stark entstellt zu sein, obwohl dies objektiv gesehen nicht der Fall ist.

Was viele Menschen sehen, wenn sie in den Spiegel schauen, lässt uns erschaudern!

Der ständige Blick in den Spiegel

Erkrankte überprüfen ihr Äußeres ständig im Spiegel und versuchen ihre “Makel” durch Camouflaging oder andere Mittel zu verdecken. Gleichzeitig vergleichen die Betroffenen ihr Äußeres ständig mit dem anderer Menschen.

Am Ende dieser Verhaltensweisen steht die Angst, als unattraktiv bewertet zu werden. Die Betroffenen versuchen diese Angst zu reduzieren, indem sie sich manchmal auch sozial zurückziehen und Spiegel letztlich ganz meiden.

Das kannst Du tun

Wenn sich bei dir übermäßig viele Gedanken und Sorgen um dein Äußeren kreisen, lenke deine Aufmerksamkeit auf etwas Anderes. Das kann Sport, (Konzentration auf Atem, Muskeln, Beweglichkeit, Ausdauer), Musik (zum Beispiel Klavier, Gitarre, Gesang) oder Handwerkliches sein. Also Aktivitäten, bei denen sowohl Körper und Geist beschäftigt sind.

Dich nervt der ständige Blick in den Spiegel? Dann entferne alle überflüssigen Spiegel, zum Beispiel im Schlafzimmer. Sprich zudem offen mit Freunden und Familie über Deine Gedanken und stärke deinen Selbstwert durch aufmunternde Gespräche.