15 merkwürdige Dinge, die jeder Mutter nach der Geburt passieren

In der Schwangerschaft weiß man es noch nicht, denn erst nach der Geburt passieren jeder Mutter die merkwürdigen Dinge. Das hätte man gerne früher gewusst

Ein Bild einer frischgebackenen Mama, die ihr neugeborenes Baby im Arm und in den Händen hält
Quelle: IMAGO / Cavan Images

Das erste Mal Mutter zu werden, ist nicht nur ziemlich besonders, sondern auch immer ein bisschen merkwürdig. Alles ist aufregend und neu und man weiß nicht so wirklich, was auf einen zukommt! Man wird praktisch ins kalte Wasser geworfen und muss erstmal mit allen neuen Eindrücken zurecht kommen. Und da gibt es ein paar Dinge, die nach der Geburt des Babys besonders merkwürdig sind und mit denen man niemals gerechnet hätte: Hier findet ihr 15 merkwürdige Dinge, auf die sich jede werdende Mama in naher Zukunft einstellen muss. 

Lasst euch überraschen, denn das wird auf euch zukommen: 

Wenn man sein Kind das erste Mal stillt, ist das nicht nur besonders, sondern auch ungewohnt
Quelle: IMAGO / Addictive Stock

1. Das erste Mal Stillen

Die Brust hat plötzlich eine neue Funktion und Aufgabe: Wichtige Nährstoffe an das Baby zu übergeben. Doch nicht nur für das Baby, sondern auch für die Mama ist das Stillen wichtig. Beim Stillen werden Hormone freigesetzt, welche die Gebärmutter durch Muskelkontraktionen zusammenziehen und in ihre ursprüngliche Form zurückbilden lassen. 

Nach der Entbindung ist es ein bisschen komisch das erste Mal wieder auf die Toilette zu gehen
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2. Das erste Mal nach der Geburt auf die Toilette

Warum ausgerechnet der Klogang nach der Entbindung komisch sein soll? Nun, das erste Mal nach der Geburt zu Urinieren, oder Stuhlgang zu haben, kann ein ziemlich unangenehmes und schmerzhaftes Thema für eine Frau sein. Denn durch die zugezogenen Verletzungen während der Geburt ist das Normalste der Welt plötzlich nicht mehr so einfach. Probleme wie Verstopfung sind dann an der Tagesordnung.

Eine frischgebackene Mama ,die sich in der Wochenbett-Phase befindet
Quelle: IMAGO / Westend61

3. Die Wochenbett-Phase

Bei der Geburt entstanden viele Wunden, denn es ist, wie wir alle wissen, kein Spaziergang, ein Kind zu gebären. Der Körper ist dann ziemlich mitgenommen und jetzt muss alles abheilen. 6-8 Wochen kann dieser Heilungsprozess dauern. 

Auch die Hebamme ist ein wichtiger Bestandteil der ersten Wochen, wenn man Mutter geworden ist
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4. Die Hebamme

Plötzlich ist die Hebamme überall dabei und kümmert sich mit um dein Kind. Das wird dir komisch vorkommen, da jemand anderes die ganze Zeit dein Kind hochhebt und dir zeigt, wie alles funktioniert. Für viele kann es irritierend sein, wie die Hebamme ein Baby hält. Es ist doch noch so zerbrechlich. Aber keine Angst! Hebammen sind Profis auf ihrem Gebiet und von ihnen kannst du noch viel lernen!

Wenn das Kind geboren ist, muss die Frau sich erstmal an den "leeren" Bauch gewöhnen
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5. Der "leere" Bauch

Nachdem man sich nach Monaten an das Baby im Bauch gewöhnt hat, kommt es einem komisch vor, dass der Bauch plötzlich leer ist, nicht wahr? Es ist völlig normal, dass man auch körperlich ein komisches Gefühl im Bauch verspürt. Das Baby nahm viel Platz ein und jetzt müssen die Organe langsam wieder an den richtigen Platz zurückfinden.

Es ist ganz natürlich und normal, das Mütter nach der Geburt ein sogenannter "Babyblues" erwischt
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6. Der "Babyblues"

Neben dem Körper muss auch die Seele einiges Verarbeiten. So eine Schwangerschaft bringt den Hormonhaushalt aus dem Gleichgewicht und solange sich alles wieder einpendelt, spricht man vom "Babyblues". Frisch gebackene Mamas beschreiben diesen Zustand als plötzlich auftretende Traurigkeit, was aber nach einigen Tagen wieder abklingen sollte.

Jede Schwangere kennt das: Während der Schwangerschaft werden die Brüste größer
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7. Die Brüste

WOW!! Jede Schwangere und frisch gebackene Mama kann ein Lied davon singen: Die Faszination über das neue, volle Dekolleté ist enorm. Viele Mütter sind nach der Geburt mit einer sehr großen Oberweite gesegnet. Plötzlich zwei Körbchengrößen größere Brüste sind da völlig normal. Leider bleibt das nicht immer so und irgendwann bildet sich die Milch wieder zurück. Schließlich wuchsen die Brüste nur, um das Baby zu stillen, denn die Brust hat jetzt eine völlig neue Funktion. 

Es kann passieren, dass man nach der Geburt an Zitterkrämpfen leidet
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8. Das große Zittern

Es kann passieren, dass du nach der Geburt Zitterkrämpfe bekommst. Das passiert vielen und hat nichts mit Kälte zu tun. Viel mehr ist die Hormonumstellung oder der Endorphin-Ausschuss schuld. Aber das Zittern verschwindet nach ein paar Minuten oder höchsten ein paar Stunden wieder. 

Ein unangenehmes Thema: Bei der Geburt musst meist operativ nachgeholfen werden
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9. "Da unten" genäht werden

Selbst wenn während der Geburt nicht operativ nachgeholfen werden muss, kann es sein, dass du danach genäht werden musst. Kleinere vaginale Einrisse sind grade bei Erstmamas nicht unüblich. Wenn du eine PDA hattest, wirst du es nicht spüren. Wenn du eine natürliche Geburt hattest, ohne Medikamenten-Unterstützung, dann wird dich die Hebamme möglicherweise vor dem Nähen lokal betäuben. 

Wenn das Baby geboren ist, dann ist es wichtig es an dich zu drücken und Hautkontakt herzustellen
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10. Kein Interesse an der Brust

Es stimmt, dass man so schnell wie möglich nach der Geburt das Baby stillen sollte, damit die Beziehung zum Stillen sich schnell bindet. Aber sollte das Baby sich anfangs gar nicht für deine Brust interessieren, wundere dich nicht. Viele Babys haben in den ersten 15 bis 30 Minuten nach der Geburt keinen Appetit. Trotzdem ist Nähe und Hautkontakt wichtig. Halt es also einfach eng bei dir, bis es freiwillig trinken möchte. 

Auch die Bauchschmerzen nach einer Geburt gehören zur Geburt dazu
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11. Keine Ruhe nach der Geburt für deinen Bauch

Der Uterus muss nach der Geburt von der Größe einer Wassermelone wieder auf die ursprüngliche Größe schrumpfen! Bei der Rückbildung hilft Oxytocin, welches für uterale Krämpfe sorgt. Oft massieren die Krankenschwestern den Bauch alle 15 Minuten in den ersten 2 Stunden nach der Geburt. Es tut sehr weh, hilft aber!

Dass bei einer Geburt viel Blut im Spiel ist, ist kein Geheimnis. Dennoch sind viele Mamas am Anfang geschockt von den Blutungen
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12. Ganz viel Blut

Dass eine Geburt mit dem Verlust so einiger Körperflüssigkeiten einhergeht, ist bekannt. In den ersten 10 Minuten kannst du bis zu einem Bierglas voll Blut verlieren. Auch in den Tagen nach der Geburt ist es ganz normal, dass man immer wieder Blutungen bekommt, grade wenn man länger gelegen oder gesessen hat. Auch beim Stillen kann es passieren, dass man anfängt zu bluten. Dabei kann es auch passieren, dass größere Klumpen herauskommen. Sollten diese größer als Pfirsiche sein, solltest du lieber einen Arzt aufsuchen. Die Blutungen nehmen in den ersten 6 Wochen nach der Geburt immer weiter ab, bis sie verschwinden. 

Es ist ganz normal, dass nach einer Geburt im Intimbereich Schwellungen existieren
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13. Schwellungen "da unten"

Für deine Ladys-Parts ist eine Geburt ganz schön anstrengend. Deine Vagina kann ganz schön anschwellen, die Schamlippen können sich verdreifachen! Das ist normal. Um die Schwellung zu lindern, helfen Cool Packs. Die Schwellungen gehen aber auch wieder weg. 

Bei einem Kaiserschnitt sollte man danach im Bett bleiben
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14. Bleib im Bett

Wenn du einen Kaiserschnitt machst, bleib erst mal im Bett. Bis zu 24 Stunden wirst du verweilen. Denn der Kreuzstich der Operation macht deine Beine schwach und somit das Gehen gefährlich. Doch Krankenschwestern und auch deine Familie werden bei dir sein. 

Es ist ganz normal, dass man bei der Geburt enorm schwitzt
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15. Du wirst schwitzen

Natürlich schwitzt du während der Geburt - keine Frage. Aber auch in den Wochen danach Kann es zu starken Schweißausbrüchen kommen. Grade nachts kommt es oft vor. Denn der Östrogenspiegel sink nach einer Geburt stark und das muss der Körper erst mal verarbeiten. Nach ein bis zwei Monaten sollte sich aber alles wieder normalisiert haben. 

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