Diese Dinge solltest du über Permanent Make-up wissen!

Es erspart viel Zeit vor dem Spiegel, aber die Entscheidung sollte gut überlegt sein

Diese Dinge solltest du über Permanent Make-up wissen!

Mit einer pigmentierten Lippenfarbe oder einer Wimpernkranzverdichtung kann sich Frau das tägliche Schminken vor dem Spiegel sparen. Die Entscheidung für ein dauerhaftes Make-up sollte jedoch gut überlegt sein!

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Was ist Permanent Make-up?

Wer keine Lust oder Zeit hat, sich täglich vor dem Spiegel zu schminken, kann sich das Make-up quasi tätowieren lassen. Ein automatisches Gerät pigmentiert dabei feine mineralische Farbpigmente mit einer dünnen Nadel in die oberste Schicht der Haut. Damit es nicht zu schmerzhaft wird, trägt die Kosmetikerin vorher eine betäubende Salbe auf.

Beim Permanent Make-up ist alles möglich: So können die Lippen wieder voluminöser wirken oder eine gewünschte Lippenfarbe annehmen. Ebenso kannst Du Dir mit dem Permanent Make-up den Eyeliner sparen. Bei der Wimpernkranzverdichtung wird der Lidstrich zwischen die Wimpern pigmentiert. Nach eineinhalb bis zwei Jahren verblasst das Permanent Make-up und sollte wieder neu gemacht werden.

Besonders heiß begehrt: Mikroblading!

Im Trend liegt jedoch vor allem die Korrektur der Augenbrauen, das sogenannte Microblading. Insbesondere bei lückenhaften und dünnen Augenbrauen kann sich dieser Eingriff lohnen. Dabei zeichnet die Kosmetikerin zunächst die Form und die Härchen. Anschließend wird mit einer besonders feinen Nadel die gewünschte Augenbrauenform pigmentiert. Damit wirkt der Look besonders natürlich.

Neues Selbstbewusstsein nach Erkrankungen

Permanent Make-up wird nicht nur von Frauen in Anspruch genommen, die keine Lust mehr auf ständiges Schminken haben: Es verhilft vielen ehemals Erkrankten auch zu mehr Selbstbewusstsein. Nach einer Brustkrebs-Operation etwa fehlen den Patientinnen häufig die Brustwarzen. Mit Permanent Make-up können diese rekonstruiert werden. Nach einer Chemotherapie lassen sich zudem die verlorenen Haare am Haaransatz nachzeichnen. Außerdem ist es möglich, mithilfe des dauerhaften Make-ups Narben, beispielsweise aufgrund einer Neurodermitis-Erkrankung, zuverlässig zu retuschieren.

Welche Risiken birgt das dauerhafte Make-up?

Vor dem Eingriff sollte auf jeden Fall erst einmal geklärt werden, ob Du die Farbe verträgst. Ansonsten kann Deine Haut allergisch reagieren oder sich entzünden. Bei einer Unverträglichkeit können sich schlimmstenfalls sogar Tumore bilden! Insbesondere beim Pigmentieren der Lippen kann es in manchen Fällen zu Herpesbläschen kommen. Zudem solltest Du unbedingt darauf achten, dass die Kosmetikerin Erfahrung mit dem Permanent Make-up hat sowie die entsprechenden Hygienestandards einhält. Eine Entfernung dauert bis zu 15 Laserbehandlungen!

Achtung: Wenn Du es übertreibst oder an eine unerfahrene Kosmetikerin gerätst, kann das Permanent Make-up Dein Aussehen bzw. Dein Gesicht nachhaltig negativ beeinflussen!

Diese Dinge solltest du über Permanent Make-up wissen!

Was kostet der Eingriff und wie lange dauert er?

Je nach dem, was gemacht werden soll, bewegen sich die Kosten zwischen 400 und 700 Euro. Bei der Anwendung des Permanent Make-ups nach Erkrankungen übernehmen häufig die Krankenkassen die Kosten. Auch der Zeitaufwand fällt unterschiedlich aus. Zwischen 30 Minuten und mehreren Stunden kann die Pigmentierung dauern.

Die Berlinerin Mandy Lamrini hat es dank ihrer tätowierten Augenbrauen sogar bis in die ausländischen Medien geschafft. Die Resonanz war jedoch nicht so positiv, wie sie sich das gewünscht hätte. Damit Dir das nicht auch passiert, solltest Du Dich vorher gründlich über das Permanent Make-up und seine Risiken informieren!