So wirst du Hausspinnen am effektivsten los!

Schnell & einfach

So wirst du Hausspinnen am effektivsten los!

Bye-bye, Winter - hello, Spinnen! Endlich ist es draußen wieder warm, nur leider lässt die Wärme die achtbeinige Bevölkerung wieder wachsen. Und ein großer Teil von ihnen fühlt sich ausgerechnet in unseren vier Wänden am wohlsten.

Es ist der Albtraum vieler Frauen: Man ist allein zu Hause und sieht sich plötzlich mit einem achtbeinigen Monster konfrontiert. Horror! Wer besonders mutig ist, rennt in die Küche, holt ein Glas und eine Zeitung, kehrt zurück, um das kleine Tier in die Wildnis zurückzutragen - doch plötzlich ist es weg und nicht mehr auffindbar. Der Rest des Tages wird mit panischen, suchenden Blicken und totaler Paranoia verbracht. Was kann man dagegen tun? Einiges - und es muss nicht immer die knallharte Staubsauger-Methode sein. Zwar ist es umstritten, ob Spinnen da wieder rauskrabbeln können, doch grausam ist das Einsaugen allemal. Damit es gar nicht erst dazu kommen muss, erfährst du auf den folgenden Seiten, mit welchen effektiven Methoden du dir die Spinnen vom Hals hältst und dafür sorgst, dass sie im Idealfall gar nicht erst in die Wohnung kommen!

So wirst du Hausspinnen am effektivsten los!

1. Methode: Fliegengitter

Wer verhindern möchte, dass die Spinnen überhaupt in die Wohnung eindringen, sollte in Fliegengitter investieren. Die sind relativ schnell angebracht und halten noch dazu Mücken, Wespen und andere Nervensägen fern. Zwar geht dadurch einiges an Tageslicht verloren, und viele nehmen das Gitter ab, sobald der Sommer vorbei ist - dennoch sollte das Gitter bis zum Winter dran bleiben, auch nach Ende der Insektensaison: Denn gerade im späten Herbst suchen Spinnen in unseren warmen Wohnungen Zuflucht. Insbesondere in der Nähe von Komposthaufen, Ställen o. Ä. sollten Insektengitter ein Muss sein, da sich Spinnen dort besonders gern aufhalten.

Weiter geht's auf der nächsten Seite!

So wirst du Hausspinnen am effektivsten los!

2. Methode: Ätherische Öle

Man glaubt es kaum, aber Insekten, und auch Spinnen, haben ein sprichwörtliches feines "Näschen" (obwohl sie mit ihren Antennen oder anderen Körperteilen riechen): Bei intensiven Düften werden sie in die Flucht geschlagen. Wer also kein Fliegengitter aufhängen möchte, kann es mit einem "Duftzaun" versuchen. Am effektivsten ist angeblich Lavendel. Den gibt's in jeglicher Form: Als Säckchen, als Öl, als Pflanze oder Kerze. Wofür auch immer du dich entscheidest - platziere es in der Nähe von Fenstern und Türen. Besonders effektiv ist es, wenn du Tür- und Fensterrahmen mit Duftöl einschmierst und diese Spur alle paar Tage erneuerst.

Weiter geht's auf der nächsten Seite!

3. Methode: Einfangen, nicht töten

Wer kein Freund von brutalen Methoden der Spinnenjagd ist, wird sich für Werkzeuge wie dieses sicher begeistern können: Aus ordentlicher Distanz lassen sich Kriecher und Krabbler jeder Art sicher und gewaltfrei einfangen und draußen aussetzen. Eine besonders günstige Variante ist "Snapy". Wer lieber saugen möchte, ohne dem Tier zu schaden, kann z.B. in einen "Katcha" investieren.

Wer bei der altbewährten Staubsauger-Methode bleiben möchte, sollte sich auf der nächsten Seite durchlesen, was dabei wirklich mit den Tieren passiert!

So wirst du Hausspinnen am effektivsten los!

Staubsauger - grausam oder gruselig?

Schon lange macht das Gerücht die Runde, Spinnen würden im Staubsauger überleben und später unbeobachtet wieder hinauskrabbeln. Um ihnen endgültig den Garaus zu machen, solle man daher den Sauger mehrmals ab- und wieder aufdecken, um ein unüberlebbares Vakuum im Inneren des Saugers zu erzeugen. 

Spinnen können jedoch nach Expertenmeinung im Inneren eines Staubsaugers ohnehin nicht überleben. Schon während des Einsaugens prallen sie mit enormer Wucht auf die Rückseite des Beutels und werden dabei gewaltvoll getötet. Wer sich also vor Spinnen fürchtet, ihnen jedoch nicht unerträgliche Schmerzen zufügen will, sollte den Staubsauger definitiv stehen lassen und stattdessen zu einer gewaltfreien Methode greifen.