In diesem Supermarkt shoppen die Kunden gratis

Diese kleine Sache müssen sie im Gegenzug tun

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Im dänischen Freemarket können registrierte Kunden Artikel umsonst mitnehmen. Ganz ohne Gegenleistung verlassen sie den Laden jedoch nicht mit gefüllten Körben.

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Zehn Produkte umsonst

Es ist wie im Schlaraffenland: Du greifst nach Saft, Süßigkeiten und Snacks und gehst ohne zu bezahlen. Im dänischen Freemarket ist dies nach Registrierung möglich. Bisher konnte man ausschließlich Produkte in deren Online-Shop bestellen. Bevor man nun im Laden zugreifen darf, muss man sich online registrieren. Für einen monatlichen Beitrag von umgerechnet etwa 2,50 Euro dürfen sich die Mitglieder bis zu zehn Produkte aussuchen, doppelte sollen nicht darunter sein. Der Laden bietet Marken eine Plattform, ihre Produkte zu promoten und das Marktpotential auszutesten.

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Individuelle Gegenleistungen

Schon der Volksmund wusste “nichts im Leben ist geschenkt”, und so werden die Gratis-Shopper für jedes Produkt zu einer Gegenleistung herangezogen. Diese fällt je nach Anbieter unterschiedlich aus. Wer zum Beispiel Bio-Knäckebrot haben möchte, muss einen Fragebogen ausfüllen. Der “Preis” für Toffifee ist ebenfalls eine Meinungsabgabe, für ein kostenloses Magnum Eis soll man ein Foto auf Instagram posten. Außerdem werden durch die Registrierung bei Freemarket persönliche Vorlieben und Einkaufsverhalten noch transparenter.

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Bald auch in Deutschland?

Wer hat am Ende mehr davon: die Kunden, die gratis Produkte in Empfang nehmen oder die Hersteller, die detaillierte Kundenmeinungen und kostenlose Werbung erhalten? Vielleicht können wir es bald selbst ausprobieren: Freemarket hat unter anderem auch Deutschland als potentiellen Standort ins Auge gefasst.