Hast du immer alle Lebensmittel falsch benannt?

Weißt du, wie es richtig heißt?

Hast du immer alle Lebensmittel falsch benannt?
Quelle: Pixabay

Nennst Du Brötchen Schrippen, Semmeln, Wecken oder ganz anders? Und welcher Begriff ist eigentlich richtig?

Keine Sorge, du liegst nie wirklich falsch. Denn die Begriffsvielfalt für deutsche Lebensmittel ist groß – und bei Dialekten gibt es kein right or wrong. Wir haben uns in den Küchen des Landes umgehört und verraten dir, welche Lebensmittel wo wie heißen.

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"Dieses Apfel-Dings da..."

Das, was von einem Apfel nach dem Verzehr übrig bleibt, nennen die Hessen Äbbelgrotze, in Österreich spricht man von einem Butschgn, während es in Sachsen-Anhalt Griebsch heißt. Ein weiteres schönes Synonym: Öpfelbutze (Baden).

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"Ick bin ein Berliner!"

Aber nur außerhalb von Berlin. In der Hauptstadt und in weiten Teilen Ostdeutschlands heißen die Teile tatsächlich "Pfannkuchen". Und alle anderen schreien jetzt entsetzt auf: Das ist doch was gaaaaanz anderes!

Und die Bayern so: Das sind Krapfen! #neinsindberliner

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"Bonbon oder wie war das?"

Bunt wie Bonbons sind ihre unterschiedlichen Namen. Während man sie in manchen Teilen Norddeutschlands als Bonscher oder Klümpchen kennt, sagt man in Niedersachsen und Sachsen-Anhalt Bollchen. Im Saarland kennt man sie als Gutzja, in Schwaben als Zuckerle. Alles irgendwie süß. Wie ein Bonbon eben!

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"Brötchen gibt's nicht!"

Über diesen Begriff ist schon so mancher Streit ausgebrochen: Die Bayern behaupten steif und fest, es handle sich hierbei um Semmeln, aber in Baden-Württemberg musst du Wecken bestellen, um Brötchen zu bekommen. In Berlin spricht man hingegen von Schrippen, in Oberfranken von Labla, die Schweizer sagen Mütschli. 

Wie soll man denn da noch durchblicken?!