8 Tipps: So überlebt ihr als Eltern die Pubertät eurer Teenies!

Keiner ahnt etwas Böses, aber dann passiert es...

8 Tipps: So überlebt ihr als Eltern die Pubertät eurer Teenies!

Eines Tages wacht ihr auf und nichts ist mehr so, wie es war. Wieso? Euer Kind dreht plötzlich am Rad. Eben saß es noch auf dem Topf, plötzlich schmeißt es lautstark die Türen. Es gibt dafür auch zunächst keine offensichtliche Erklärung, aber die Mutter-Vater-Kind-Idylle wird durch die pubertierenden Anwandlungen zerstört - von heute auf morgen.

Wie könnt ihr als Elternteile relativ unbeschadet durch diese Phase des Lebens schreiten? Nun, zunächst einmal...:

8 Tipps: So überlebt ihr als Eltern die Pubertät eurer Teenies!

1. Tipp: Bleibt cool!

Letztendlich können Jugendliche nichts für ihre plötzlichen kleinen Ausraster, denn der Bereich hinter der Stirn ist rapiden Veränderungen im Jugendalter unterworfen - oftmals merken sie gar nicht, dass ihr Verhalten unangebracht ist. Ein plötzliches Türen knallen und ich-drehe-die-Eminem-Musik-lautstark-auf-Verhalten gehört dann eben dazu. Nehmt es mit Gelassenheit, denn euer Kind muss die Gelegenheit erhalten, die eigene Identität ausfindig zu machen sowie mehr Verantwortung zu übernehmen. Die Phase wird nicht ewig andauern, hoffentlich...

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2. Tipp: Reden, reden, reden.

Natürlich scheitert während der Pubertät jegliche Erziehungsmaßnahme, denn die Eltern werden als Respektpersonen 'disqualifiziert'. Anstatt aber beleidigt das Land zu verlassen und nach Australien - zur Sonnenseite des Lebens - auszuwandern, solltet ihr euer Kind nicht sich selbst überlassen, sondern euch sorgen. Es sieht zwar zunächst aufgrund der ganzen Anranzer nicht so aus, aber es wird euch irgendwann dankbar sein, dass ihr nicht von der Seite gewichen seid. 

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3. Tipp: Ihr seid keine 'best friends'!

Eltern und Kinder sollten keine besten Freunde sein - auch wenn ihr vielleicht ähnliche Musik hört oder auch einen Instagram- und Facebook-Account habt. Als Eltern müsst ihr euch auf liebevolle Weise voneinander abgrenzen, denn euer Job ist es, präsent zu sein und entfernt euch gleich von dem Gedanken, dass ihr weiterhin die Idole eures Kindes seid - das ist nicht der Fall! Denn gegen Peer Groups und Homies habt ihr einfach keine Chance! Seht der Tatsache ins Auge.

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4. Tipp: Kritisiert nicht das Outfit!

Pinke Haare und ein Septum so groß wie die Nase? Keine Panik! Natürlich tragen eure Kleinen jetzt nicht mehr den Strampler, den ihr damals so liebevoll ausgesucht habt, sondern greifen lieber zu schwarz. Schwarz, weil sie niemand versteht und sie irgendwie ihre anti-Haltung gegenüber der Welt zeigen müssen. Hand auf's Herz: Eigentlich wünscht ihr euch selbstbewusste Kinder, die sich im Alltag behaupten können, oder? Dann untergrabt auch nicht ihre Vorstellungen von Style, denn jeder muss sich selbst finden. Ihr hattet die Chance dazu, also gebt sie auch euren Kindern.

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5. Tipp: Eltern müssen draußen bleiben!

Das Handy kontrollieren? Im Tagebuch lesen? Ohne Vorwarnung das 'Kinderzimmer' betreten? Niemals, macht das niemals! Einen besseren Tipp können wir euch gar nicht geben, denn solche Aktionen ziehen den Zorn der Pubertierenden auf euch. Wenn ihr das Gefühl habt, dass euer Kind in der Schule mit den falschen Kindern zusammen ist, dann sucht ein Gespräch und schnüffelt nicht einfach in der Privatsphäre herum. Wie würdet ihr euch fühlen, wenn es andersherum wäre? Haltet euch das vor Augen, denn auch Teenies haben ein Recht auf eine Intimsphäre.

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6. Tipp: Lasst los oder lernt es!

Loslassen ist gar nicht so einfach...Wir verstehen das. Natürlich ist es für euch Eltern eine schmerzhafte Erkenntnis, wenn euer Teen von heute auf morgen die Nabelschnur zerreißt. Damit müsst ihr aber umgehen können und bestenfalls darauf vorbereitet sein. Als Ablenkung könnt ihr euch mit Freunden auf ein, zwei, drei, vielleicht auch vier Sekt treffen, alte Bilderbücher anschauen und nostalgisch in der Vergangenheit schwelgen. Keine Angst: Diese grauen Wolken ziehen auch wieder vorüber. 

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7. Tipp: Keine Bevormundung!

Eure Kinder haben eigene Lebensvorstellungen, Träume und Ziele - zum Glück, andernfalls solltet ihr euch vielleicht Sorgen machen. Wer möchte schon ein Kind, das total abhängig von den Eltern ist? Sich nie auflehnt und alles so akzeptiert? Das wäre doch auch langweilig. Statt eure Kinder immer zu bevormunden, solltet ihr sie unterstützen und ihnen Luft zum Atmen geben, sodass sie ihre eigenen Entscheidungen treffen und aus ihren Fehlern lernen können. 

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8. Tipp: Lasst die Fetzen fliegen!

Geht nicht jeder Konfrontation aus dem Weg. Auch wenn es viel Kraft und Energie kostet, so ist die Pubertät nichts für Feiglinge und Kinder brauchen ebenbürtige Eltern, an denen sie sich auch mal die Hörner abstoßen können. Vielleicht stirbt jemand am Ende, vielleicht auch nicht - gebt nicht so leicht auf und stoppt mit dem Gejammere, denn davon wachsen eure Kinder auch nicht schneller aus der Pubertät heraus!