In diese Einkaufs-Fallen darfst du auf keinen Fall tappen

Lass dich nicht täuschen

In diese Einkaufs-Fallen darfst du auf keinen Fall tappen
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Werbung ist immer ein bisschen überzogen, ein wenig übertrieben, eine ganze Menge Blabla – wissen wir. Doch manche Produkte versprechen auf der Verpackung sehr viel mehr, als sie halten können. Das Verbraucherportal Lebensmittelklarheit sammelt Beschwerden über genau diese Produkte.

Die größten Täuschungen präsentieren wir dir hier!

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1. Snack-Fische

Auf der Verpackungsvorderseite der kleinen Snack-Fische von gold fischli steht das Wort Sesam – und auch auf dem Bild sind sie augenscheinlich nur mit Sesam bestreut. Nach dem Öffnen wird jedoch deutlich, dass die Knabberei auch mit Mohn verziert ist und folglich ganz anders aussieht.

Produktbeschreibung sowie -darstellung sollten der Realität entsprechen. Hier liegt demnach eine deutliche Täuschung vor.

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2. Grieß-Gram

Im "Grieß-Traum" von Ehrmann sind nur 5 Prozent Grieß enthalten. Der Hersteller rechtfertigt das als üblichen Anteil. Wir haben es mit weiteren Rezepten verglichen und festgestellt, dass beim Selbermachen etwa doppelt so viel Grieß für einen cremigen Brei verwendet wird.

Eine namensgebende Zutat sollte auch in angemessener Menge im Produkt zu finden sein.

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3. Molke-Tee

Außer in Milch, Rivella oder expliziten Molkedrinks, erwartet man Molke nicht als Bestandteil von Getränken. Der Eistee von Drink Club besteht jedoch sogar zu 50 Prozent aus Molkenerzeugnis. Laktoseintolerante und Veganer könnten dieses Produkt sehr leicht irrtümlich kaufen.

Wir finden: Allergene und Tierprodukte in Lebensmitteln, in denen man sie nicht erwartet, sollten deutlich auf der Packungsvorderseite gekennzeichnet sein!

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4. Viel Zucker für dich

Die gefüllten "für dich" Bonbons von Granini werben mit einer Füllung „zu 100 Prozent aus Frucht“. Auf der Packungsseite steht dann genau, dass sich die Füllung aus 97 Prozent Fruchtsüße, 2,5 Prozent Fruchtsaftkonzentrat und 0,5 Prozent natürlichem Fruchtaroma zusammensetzt.

Wir erwarten bei der besagten Angabe nicht, dass 97 Prozent des Fruchtanteils Zucker sind, da dies bei natürlichen Früchten auch nicht der Fall ist. Die Kennzeichnung sollte daher überarbeitet werden.

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5. Süß-sauer

Die Produktbezeichnung von Dr. Oetker Finesse lautet „Geriebene Zitronenschale mit Traubenzucker“. Von letzterem befindet sich aber fast doppelt so viel darin, wie von der eigentlichen Hauptzutat.

Die Hauptzutat eines Produktes sollte auch im Anteil an der Gesamtmenge deutlich werden. Hier hat das Produkt einen süßenden Effekt, der das Backergebnis verfälschen kann!

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6. Aufs Korn genommen

Das Amaranth-Knäckebrot von Allos wirbt mit der Bezeichnung „mit Roggenvollkornmehl“. Dabei ist auch hier das Zweitgenannte die Hauptzutat, mit 73 Prozent Roggenvollkornmehl gegenüber 20 Prozent Amaranth.

Verbraucher können sich daher völlig zu Recht getäuscht fühlen.