Dieser neue Piercing-Trend geht unter die Haut

Er ist nicht ganz ungefährlich!

Dieser neue Piercing-Trend geht unter die Haut

Piercings kannst du an vielen Stellen deines Körpers anbringen. Die herkömmlichsten sind an den Ohren, in der Nase, an der Lippe oder am Bauchnabel. Auch Intimpiercings kommen oft vor.

Gemeinsam haben sie, dass sie mit einer Piercingnadel durchgestochen werden und dann ein Stab durch das Loch durchgeführt wird. Es hat also zwei Ausgänge. Bei dieser neuen Art von Piercings ist das anders.

Was diese neuen Piercings so besonders macht, erfahrt ihr auf den nächsten Seiten.

Dieser neue Piercing-Trend geht unter die Haut

An anderen Stellen anbringen

Wenn du dein Piercing nicht an den herkömmlichen Stellen haben möchtest, wie beispielsweise im Nacken, an der Hüfte oder im Dekolleté, können normale Piercings nicht verwendet werden. Dafür gab es bisher sogenannte Surface- oder Oberflächen-Piercings. Allerdings halten sie nicht so gut, da sie in den meisten Fällen vom Körper abgestoßen werden. Auch sie werden mit einer Piercingnadel gestochen und haben zwei Ausgänge. Anders als bei den neuen Mircodermal Piercings.

Sie gehen unter die Haut

Bei den Microdermal Piercings kannst du auch einen einzelnen Schmuckstein am Körper anbringen und nicht nur einen Stab, wie bei den herkömmlichen Piercings. Sie werden auch nicht mit einer Piercingnadel gestochen, sondern implantiert.

An die gewünschte Hautstelle wird ein Schnitt mit dem Skalpell gemacht und darin wird eine Platte aus Titan oder Stahl eingeführt. An das herauskommende Gewinde kann eine Kugel oder ein Stein befestigt werden. Doch, so praktisch und schön diese Art von Piercing ist, sie bringt auch einige Nachteile mit sich.

Die Risiken

Diese Implantierungsart ist noch sehr neu, das heißt nicht sehr viele Piercer wissen, wie sie das Piercing anbringen. Deswegen musst du dir ein gutes Studio suchen. Außerdem sind die Microdermals nicht für die Ewigkeit, da sie oft nach ein paar Jahren vom Körper abgestoßen werden.

Dabei entstehen garantiert Narben und vielleicht auch schlimme Entzündungen. Zudem kannst du dieses Piercing nicht alleine herausnehmen, dafür musst du immer in ein Studio gehen. Möchtest du doch so ein Piercing haben, musst du dich auch darauf einstellen, dass du leichter irgendwo hängen bleiben kannst und du es gründlich pflegen musst. Außerdem ist es teurer als andere Piercings.