Stiller Burnout – die Vorstufe des endgültigen Zusammenbruchs

Diese Signale darfst du auf keinen Fall ignorieren

Stiller Burnout – die Vorstufe des endgültigen Zusammenbruchs

An manchen Tagen wird uns einfach alles zu viel: Streit, Stress, Dauerbelastung und Druck von außen können dazu führen, dass wir am liebsten kurz die Welt anhalten würden, um mal durchzuatmen und den Kopf freizubekommen. Geht aber leider nicht. Die Welt dreht sich weiter, der Stress hört nicht auf und unsere Laune sinkt und sinkt und sinkt.

Was manche vielleicht bloß als "stressige Phase" abtun mögen, kann tatsächlich schon die Vorstufe zu einem Burnout-Syndrom sein – und sollte daher auf keinen Fall ignoriert oder als normal abgetan werden! 

Stiller Burnout – die Vorstufe des endgültigen Zusammenbruchs

Doch welche Warnzeichen unterscheiden den stillen Burnout von normalem Stress?

Häufig, so Experten, ist tatsächlich die eigene Geduld ein guter Gradmesser. Bekommst du aus völlig nichtigen Gründen Wutanfälle und Stimmungsschwankungen oder bist von Dauerfrust und chronischer Unzufriedenheit geplagt, kann dies unter Umständen schon auf ein tieferes, psychisches Leiden hinweisen. In Verbindung mit körperlichen Symptomen wie einem hohen Blutdruck, Schlafstörungen, innerer Unruhe, aber auch einem schlechten Immunsystem und Magen-Darm-Problemen sollte dies auf keinen Fall ignoriert werden!

Da bis zu zwei Drittel aller Burnout-Patienten außerdem auch an einer Depression leiden, kann auch ein tiefes Trauer- und Frustgefühl sowie das Vernachlässigen sozialer Kontakte ein Warnsignal sein!

Stiller Burnout – die Vorstufe des endgültigen Zusammenbruchs

Die häufigste Ursache für ein solches Leiden ist übrigens nicht der Stress an sich, sondern die eigene Art, damit fertigzuwerden. Vor allem Menschen, die besonders ehrgeizig und perfektionistisch veranlagt sind, können mit Hektik und Druck weniger gut umgehen als sorglose Optimisten. 

Doch wir alle können lernen, Stress zu verarbeiten und zu vermeiden: Entspannungs-, Meditations- und Atemübungen bringen Pausen in unseren Alltag und helfen uns abzuschalten. Aber auch ein aktiver Lebensstil, mit viel Bewegung, Abwechslung und frischer Luft kann dazu beitragen, einem Burnout entgegenzusteuern. Und das sollte man wirklich frühzeitig tun, denn ist man erst einmal ernsthaft erkrankt, ist meist Hilfe von außen nötig. Also: Hört auf euren Körper und nehmt die Warnsignale, die er euch sendet, ernst!