Schock: So riskant ist die Tattoo-Entfernung wirklich

Diese Risiken sollte jeder kennen

Schock: So riskant ist die Tattoo-Entfernung wirklich

Ein Tattoo ist für die Ewigkeit? Nicht zwangsläufig, schließlich gibt es ja neben der Möglichkeiten eines guten Cover-ups auch verschiedene Methoden der Entfernung. Doch die sind nicht unbedingt so harmlos, wie manche vielleicht denken mögen: Ganz so easy ist es nämlich nicht, eine verhasste Tätowierung wieder loszuwerden.

Was du unbedingt beachten solltest und welche Risiken bestehen, erfährst du hier ...

Schock: So riskant ist die Tattoo-Entfernung wirklich

Tattoo-Entfernung: Alle Möglichkeiten auf einen Blick

Ein Tattoo kannst du beim Arzt, Kosmetiker und Tätowierer selbst entfernen lassen. Experten raten jedoch in jedem Fall zum Mediziner, da die Behandlung mit gewissen gesundheitlichen Risiken verbunden ist – hier bist du also in besten Händen, sollte es zum berühmten "aber" kommen. 

Früher wurden Tattoos abgetragen oder abgeschliffen – bei kleinen Motiven ist auch eine chirurgische Entfernung möglich. Dies ist jedoch mit Narbenbildung verbunden. Deshalb ist die gängigste und sicherste Methode heutzutage das Lasern. Von der Behandlung mit Blitzlampen oder mit Milchsäure solltest du dagegen unbedingt die Finger lassen. Hier wird die Haut besonders schwer beschädigt und vernarbt.

Schock: So riskant ist die Tattoo-Entfernung wirklich

Lasern: Das musst du beachten

Solltest du dich dafür entscheiden, dein Tattoo mit Lasersitzungen entfernen zu lassen, gibt es trotzdem zwei Nachteile: Diese Behandlung ist zwar die gängigste, aber auch sehr teuer und vor allem schmerzhaft. Aber erst einmal zum Ablauf: Hier werden die Farbpigmente per Laserstrahl erwärmt und aufgesprengt. Anschließend werden die Partikel über deine Lymphe abtransportiert. Sonne, Sport und Co. sind in den Folgetagen verboten.

Je nach Hautdicke fallen bis zu zehn Behandlungen an, die preislich jeweils mit 75 bis 300 Euro zu Buche schlagen – kein günstiger "Spaß" also. Vor allem wenn man bedenkt, dass ein voller Erfolg auch hier nicht garantiert ist. Insbesondere bunte Pigmente sind besonders schwer zu entfernen und verschwinden nicht immer vollständig. 

Eines musst du außerdem beachten: Die Langzeitfolgen sind bisher unbekannt, Nebenwirkungen und Folgeerkankungen lassen sich daher nicht ausschließen. Sprich dich daher unbedingt mit deinem Dermatologen ab, bevor du einer Laserbehandlung zustimmst. Dieser kann die Risiken und Chancen für deinen individuellen Fall am besten abwägen.