Diese Babynamen bereuen Mütter heute am meisten

Auf der Suche nach dem passenden Namen? Dann solltest du Folgende unbedingt vermeiden:

Diese Babynamen bereuen Mütter heute am meisten

Dem eigenen Nachwuchs den passenden Namen zu geben, ist für werdende Eltern oftmals eine große Herausforderung. Schließlich soll er nicht nur im Kindesalter sondern auch im Erwachsenenalter immer zu dem Kind passen. Das Kind soll sich wohl fühlen mit dem eigenen Namen, nicht ständig anecken müssen aber auf der anderen Seite auch nicht hunderte andere Kinder mit dem selben Namen im direkten Umfeld haben. 

Im britischen Elternforum "Mumsnet" wurde genau zu diesem Thema eine Umfrage gestartet, an der 1.362 Frauen teilnahmen. Den Müttern wurde die Frage gestellt, ob sie die Namensgebung ihres Kindes bereuen. Das erschreckende Ergebnis: Jede 5. Mutter würde ihrem Kind heute lieber einen anderen Namen geben. 

Doch woran liegt das? Was ist ein "falscher" Name? Einer, mit denen Mütter heute hadern und wie kann ich als werdende Mutter diese Situation vermeiden...? Alles dazu liest du auf den folgenden Seiten.

Diese Babynamen bereuen Mütter heute am meisten

Was sind das für Namen, die Mütter heute bereuen? Die Umfrage ergab, dass vor allem die Namen betroffen sind, die mit der Zeit zu "trendy" geworden sind. Im Britischen betrifft das vor allem die Namen Charlotte, Amelia, Anne, Daniel, Jacob, James oder Thomas - Namen, die grundsätzlich wunderschön sind, die man mittlerweile jedoch zu häufig hört. Außerdem fallen Kindernamen darunter, die angelehnt an bekannte Filmfiguren vergeben wurden. Elsa aus dem Film "Frozen" ist ein solches Beispiel. 

Doch die Umfrage ergab weitere erstaunliche Ergebnisse. Weiter geht's auf der nächsten Seite.

Diese Babynamen bereuen Mütter heute am meisten

Die Umfrageergebnisse brachten Erstaunliches zutage:

25 Prozent der befragten Mütter bereuen es heute, ihren Kindern Namen gegeben zu haben, die zu gewöhnlich sind und sich nicht von der Masse abheben. Ruft man sein Kind auf dem Spielplatz, sollten im Idealfall nicht gleich zwanzig andere Kiddies angerannt kommen.

Weitere 20 Prozent der Umfrageteilnehmer gaben an, sich von anderen zu einem bestimmten Namen haben überreden lassen und aus diesem Grund heute damit nicht zufrieden zu sein - daher sollte man sich mit dem Partner immer auf einen Namen einigen, der beiden gefällt. Kompromisse machen hier langfristig niemanden glücklich.

Für welche Namen im Speziellen das in Frage gekommen ist, liest du auf der nächsten Seite.

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Auch 2018 lagen besonders Namen wieder im Trend, die eher gewöhnlich sind und möglicherweise später das Gefühl bei Müttern wecken, dass sich der Name ihres Kindes nicht von der breiten Masse abhebt. 

Die Top 3 der Mädchen- und Jungennamen im Jahr 2018 waren: 

- Emma                                  - Paul

- Emilia                                  - Felix

- Anna                                   - Jonas

Welche weiteren Gründe Mütter angaben, weswegen sie mit dem Namen ihres Kindes unzufrieden sind, liest du auf der nächsten Seite.

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Wenn sogar das eigene Kind mit dem Namen nicht klarkommt, ist die Lage eindeutig.

Immerhin 11 Prozent der befragten Mütter bereuen die Namensgebung des eigenen Kindes, weil das Kind selbst Schwierigkeiten dabei habe, den eigenen Namen zu schreiben, oder weil er von anderen Personen grundsätzlich falsch ausgesprochen würde. Das kann auch im späteren Leben anstrengend werden, wenn der Vorname generell jedes Mal buchstabiert werden muss.

10 Prozent der Probanden sind schlichtweg der Meinung, der Name passe nicht zu dem Kind. So etwas lässt sich natürlich leider immer erst im Nachhinein feststellen!

6 Prozent der Mütter gefällt die Abkürzung des Namens nicht. Daran sollte man im Voraus denken: Welche Spitznamen lassen sich aus dem Namen machen - und gibt es offensichtliche Variationen, mit denen das Kind gemobbt werden könnte?

Welche Namen da besonders betroffen sind, lest ihr auf der nächsten Seite:

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Das "Pippilotta Viktualia Rullgardina Krusmynta Efraimsdotter Långstrump"-Syndrom

Namen, die für Kinder zum Beispiel schwierig zu schreiben sind - besonders, wenn man das Schreiben noch lernt - sind beispielsweise: Chiara, Madeleine, Yvonne, Friederike, Giuliana, Josephine, Evelyn.

Aber auch bei Jungennamen gibt es Varianten, die das ein oder andere Kind wohl schon den Tränen nah gebracht haben: Jean-Pierre, Matthias (mit doppel -t-, mit einem -t-, mit und ohne -h-) oder auch Gianluca.

Natürlich gelten da für jedes Land und jede Sprache ganz unterschiedliche Schwierigkeiten.

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Weniger schöne Abkürzungen oder Spitznamen von Vornamen entwickeln sich meistens erst mit der Zeit.

Elenilein – Eleni nochmal verniedlicht, klingt als junge Frau wahrscheinlich nicht sonderlich schön. Auch betroffen sind hier Namen, von denen es zum Beispiel kaum passende Spitznamen gibt, wie Hannah (übrigens mit oder ohne -h-); Hanni, Hannchen, Hannilein? Oder sehr kurze Namen: Tim, Tom, Mia, Lea, usw.. 

Weitere Gründe dafür, weswegen Mütter die Namen ihrer Kinder mittlerweile nicht mehr leiden können, erfährst du auf der nächsten Seite.

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Ein geringer Teil der Frauen hatte ganz andere Sorgen im Zusammenhang mit den Namen der Kinder.

Einige von ihnen ärgerten sich darüber, dass der Name inzwischen in irgendeiner Form prominent geworden war - nicht im Hinblick auf die Beliebtheit des Namens, sondern durch einen bekannten Namensträger, der den Namen in Verruf gebracht hat. Das kommt allerdings nicht oft vor: Nur 1% der Befragten quälte diese Sorge.

Leider fällt manchen Müttern im Nachhinein ein, dass sich manche Namen nicht für Erwachsene eignen, und geben ihren Kindern zu kindische, niedliche Namen - was später von 2% der Befragten bereut wurde, da sie Angst hatten, das Kind könne eventuell nicht ernst genommen werden.

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Bekannte Namensträger, die heute für Mädchen-Vornamen eher schwierig in der Gesellschaft sein könnten, wären Beispiele wie: Gina-Lisa, Sylvana, Sarafina, Chayenne, Chantal, Mandy, Dolly, Pamela und und und. 

Auch manchen Jungen-Namen-Trends eignen sich nicht unbedingt zum Nachahmen: Jeremy-Pascal, Justin, Tyson. 

Nicht nur modernere Namen, die von bösen Kritikern manchmal als "Unterschichten-Namen" bezeichnet werden, können für manche Kinder eine schwierige Zeit vorhersagen, sondern auch sehr veraltete Namen wie: Rüdiger, Horst oder Harald - und auch bei Mädchen so etwas wie Hannelore, Gisela oder Irmgard.

Warum solche Namen besonders schwierig sind und als bekanntester Fall der Name Kevin, lest ihr auf der nächsten Seite:

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"Kevinismus"

Der typische Fall von "Kevinismus": 3% der Befragten litten darunter, dass der Name ihres Kindes in der Gesellschaft nachträglich mit einer negativen Bedeutung versehen wurde. 

Schuld am "Kevinismus" oder auch "Chantalismus" ist erst einmal, der riesige Boom dieser Namen in den Anfängen der 90er Jahren. Da die Namen so weit verbreitet waren, haben sich gewisse Klischees an sie gehaftet, die in der breiten Masse dazu geführt haben, dass Witze über diese Namen und auch gewissen negative Haltungen ihnen gegenüber entstanden sind.

Es gab sogar aufschlussreiche Forschungen zu diesem Thema, die ihr auf der nächsten Seite lesen könnt.

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Einige Forschungen haben hierzu herausgefunden, dass sich die Klischees soweit in die Köpfe der Menschen gebrannt haben, dass Kinder und junge Erwachsene mit solchen Namen sogar schlechtere Noten bei gleicher Leistung oder schlechtere Chancen auf einen Job bekommen haben. 

Der Name sollte natürlich nicht daran Schuld tragen, dass jemand schlecht oder schlechter behandelt wird, als Eltern hatten man auf eine gewisse Weise aber auch in der Hand, wie sein eigenes Kind ins Leben startet.