Schwangerschaftsabbruch mit der Abtreibungspille

Anwendung, Nebenwirkungen und Sicherheit

Schwangerschaftsabbruch mit der Abtreibungspille

Ungewollt schwanger zu werden ist für viele Frauen die größte Angst. Doch leider kommt es immer wieder vor, dass bei der Verhütung Fehler passieren oder es leichtsinnig zu ungeschütztem Geschlechtsverkehr kommt. Wer mit den Konsequenzen nicht leben kann, sieht sich zur Abtreibung gezwungen. Diese Entscheidung sollte gut überlegt werden - denn einige Frauen haben anschließend mit psychischen Problemen zu kämpfen. Wer sich doch dafür entscheidet, kann bis zur zehnten Woche mit der Abtreibungspille einen Schwangerschaftsabbruch einleiten. 

Was diese Pille mit eurem Körper macht, wer sie nehmen kann und was für Nebenwirkungen entstehen können, erklären wir auf den folgenden Seiten.

Schwangerschaftsabbruch mit der Abtreibungspille

Wer die Abtreibung mit Medikamenten einleitet, bekommt vom Arzt oder Krankenhaus mehrere Präparate verschrieben. Diese sind lediglich beim Gynäkologen erhältlich, da die Einnahme nur unter ärztlicher Aufsicht passieren darf. Die Medikamente sorgen dafür, dass sich die Gebärmutterschleimhaut ablöst und die Schwangerschaft dadurch abgebrochen wird. Selbst in der 10. Schwangerschaftswoche ist die Pille noch mit 93-%iger Wahrscheinlichkeit sicher. 

Bevor die Medikamente eingenommen werden dürfen, ist ein Beratungsgespräch erforderlich. Zwischen diesem Gespräch und der Abtreibung müssen mindestens drei Tage Bedenkzeit liegen. Dadurch können unüberlegte Abtreibungen verhindert werden. Schließlich sollte man nicht von jetzt auf gleich entscheiden, ein Lebewesen zu töten.

Welche Nebenwirkungen diese Abtreibungspille haben kann, erfährst du auf der nächsten Seite.

Schwangerschaftsabbruch mit der Abtreibungspille

Nebenwirkungen der Abtreibungspille

Einen Tag nach der Einnahme können bereits Bauchschmerzen und Blutungen auftreten. Am zweiten Tag wird die nächste Pille eingenommen und spätestens dann kommt es zu Blutungen - ähnlich wie bei der Menstruation. Nach ca. drei Wochen findet die Kontrolluntersuchung statt. Bis dahin können immer wieder Schmerzen und Blutungen auftreten. Weitere Nebenwirkungen können Übelkeit, Durchfall, Schwindel oder leichtes Fieber sein. Bei Letzterem muss unbedingt der Arzt informiert werden. 

An welchen Folgen die meisten Frauen leiden, liest du auf der nächsten Seite.

Schwangerschaftsabbruch mit der Abtreibungspille

Generell halten sich die körperlichen Nebenwirkungen also in Grenzen. Was viele aber unterschätzen, sind die Auswirkungen auf die Psyche. Viele Frauen bereuen ihre Entscheidung im Nachhinein und können nur schwer damit leben. Daher gilt: Abtreibungen nicht voreilig durchführen lassen und alle möglichen Optionen für eine Schwangerschaft beachten.