Wie ein einziger Tag einen kleinen Jungen zerstören kann. Und wie wichtig Solidarität ist.

Der Vater erzählt auf Twitter die Geschichte seines kleinen, fünfjährigen Sohnes, der aufgrund von Nagellack runtergemacht wurde und wie wichtig es ist, Rollen-Stereotype aufzuheben.

Ein Journalist aus Massachusetts postet unter dem Namen @DaddyFiles auf Twitter regelmäßig Tweets über seine drei Söhne, Journalismus und Politik. Sein neuester Tweet ging viral. Über 52 Tausend Likes und über 27 Tausend Retweets hat der Thread bisher bekommen. Über 2,7 Tausend Leute haben kommentiert. (Stand 24.10.2018, 11:36h)

Der Grund: Er erzählt von seinem Sohn Sam. Ein fünf Jahre alter Junge, der in den Kindergarten geht. Seine Geschichte dreht sich darum, dass Sam lernen musste, wie schlimm und verletzend Rollenanforderungen und -normen sein können. Das Ganze steht unter dem Hashtag #ToxicMasculinity, was bedeutet, dass die Rollenanforderungen für Jungs und Männer psychisch extrem toxisch sein können. Denn die Gesellschaft fordert von Jungs und Männern, bloß männlich zu sein, keine Schwäche zu zeigen und ja keine Dinge zu machen, die zu "feminin" sind. Ja, auch Männer haben mit Vorurteilen und Schubladendenken zu kämpfen. 

Der Vater schreibt auch, dass sein Sohn auch viele Dinge macht, die als "Typisch Junge" angesehen werden, wie mit Autos spielen, raufen und Sport machen. Doch er mag nun mal auch ein paar Sachen, die als "Typisch Mädchen" abgestempelt werden.

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