Das kannst du gegen Reiterhosen tun

Vorsätze fassen, die du nicht einhältst, zählt nicht dazu ...

Das kannst du gegen Reiterhosen tun

Wenn wir aufzählen müssten, was wir an unserem Körper besonders schön finden, würden Reiterhosen es (nicht nur des merkwürdigen Namens wegen) definitiv nicht in die Top 5 schaffen. Und, nein wenn wir mal so überlegen – auch die Top 100 dürfte nicht drin sein. 

Warum den nervigen Fett-Depots an den seitlichen Oberschenkeln nicht einfach den Kampf ansagen? Wir haben 9 Übungen für dich, mit denen Reiterhosen der Vergangenheit angehören! 

Das kannst du gegen Reiterhosen tun

#1: Seitliches Beinheben

Lege dich auf die Seite, wobei dein Körper eine möglichst gerade Linie bildet. Ein Bein liegt hierbei auf dem anderen. Stütze dich auf den Ellenbogen auf und halte den Nacken gerade.

Nun hebst du das obere Bein an, hältst es kurz oben und legst es dann wieder ab. 15 Wiederholungen pro Bein. Fortgeschrittene senken das Bein, ohne es abzulegen. 

Das kannst du gegen Reiterhosen tun

#2: Kniebeugen

Es gibt kaum eine bessere Übung für schlanke, trainierte Beine. Starte im hüftbreiten Stand, die Zehenspitzen zeigen minimal nach außen.

Beuge nun die Knie, wobei du sie niemals über die Zehenspitzen bringst (Verletzungsgefahr!). Der Oberkörper bleibt dabei gerade – gerade das machen viele falsch. Achte also darauf, die Brust stolz zu halten und dich nicht nach vorne zu beugen. Kurz unten halten, dann wieder hochkommen, wobei die Knie nicht durchgesteckt werden. Mindestens 20 Wiederholungen.

Das kannst du gegen Reiterhosen tun

#3: Leg Lifts im Vierfüßlerstand

Für diese Übung startet ihr zum Vierfüßlerstand, der Rücken bleibt dabei gerade, der Blick geht nach unten vorne.

Nun hebt ihr ein Bein an und streckt es gerade nach hinten aus. Dann zieht ihr das Knie nach vorne in Richtung Brust und wiederholt das Ganze. 15 Mal pro Seite sind Pflicht. 

Das kannst du gegen Reiterhosen tun

#4: Ausfallschritte

Stelle dich gerade hin und stelle einen Fuß nach hinten, wobei du durch etwas breiteres Stehen und Bauchspannung mehr Stabilität gewinnst. 

Nun beugst du beide Beine in einen 90-Grad-Winkel Richtung Boden und hältst kurz unten. Wieder aufrichten und 15 Mal wiederholen, bevor die andere Seite an der Reihe ist. 

Das kannst du gegen Reiterhosen tun

#5: Ausfallschritte (Variation)

Fortgeschrittene können die vorherige Übung schwerer machen, wenn sie das hintere Bein auf einen Step, Stuhl oder ähnliches aufstellen und von dort aus die Übung ausführen. Auch hier den Blick gerade nach vorne halten, den Bauch anspannen und zum Schluss das Wechseln der Beine natürlich nicht vergessen!

Das kannst du gegen Reiterhosen tun

#6: Leg Lifts auf dem Rücken

Lege dich auf den Rücken und stelle die Beine entweder hüftbreit auf den Boden auf oder auf einen Gymnastik-Ball (das erhöht die Spannung in Rücken und Bauch). 

Hebe dann ein Bein gestreckt an und halte es kurz oben. Absetzen und auf das andere Bein wechseln. Je 15 Wiederholungen pro Bein in zwei Sätzen solltest du einplanen.

Neben diesen Übungen empfehlen sich folgende Sportarten:

Das kannst du gegen Reiterhosen tun

#7: Laufen

Laufen verbrennt super viele Kalorien und sorgt für schlanke und trainierte Beine. Insbesondere, wenn du auf Intervall-Training setzt (hierfür kurze Sprints, bei denen du alles gibst, mit lockeren Laufphasen verbinden, die aktive Erholung bieten), machst du deinen Reiterhosen auf Dauer den Garaus! 

Laufen ist dir zu langweilig? Dann probier es doch mal mit ...

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#8: Schwimmen

Gezieltes Schwimm-Training stärkt Arme und Rücken, zugleich werden die Beine aber auch gefordert. Fettpölsterchen schmelzen beim Schwimmen besonders schonend, da das Wasser die Last von den Gelenken nimmt. Außerdem hast du gleich die nötige Abkühlung, wenn du ins Schwitzen kommst – besser kann es ja nicht werden, oder? 

Extra-Tipp: Mit Flossen schwimmen; dann sind deine Reiterhosen noch schneller Vergangenheit!

Das kannst du gegen Reiterhosen tun

#9: Fahrradfahren

Fahrradfahren lässt sich super in den Alltag integrieren, wobei es zugleich die Beine strafft und stärkt. Außerdem verbrennst du extra viel Fett und einige Kalorien, da deine Ausdauer gefragt ist. Und zuletzt spricht auch der Fun-Faktor für dieses Workout: Denn gerade im Sommer gibt es nichts Schöneres als eine kleine Rad-Tour, bei der Sonnenstrahlen und Fahrtwind dich die Anstrengung vergessen lassen.