Mutter bringt todkrankes Kind zur Welt, um dessen Organe zu spenden

Eine Entscheidung, die ebenso selbstlos wie emotional ist

Mutter bringt todkrankes Kind zur Welt, um dessen Organe zu spenden

Kaum eine Nachricht trifft eine Mutter so hart wie der Tod des eigenen Kindes – ganz egal, wie alt der Nachwuchs ist. Selbst wenn das Kind noch nicht auf der Welt ist, sondern sich noch im Bauch der Mutter befindet, ist ein solcher Schicksalsschlag ebenso schwer fassbar wie verdaulich. Umso emotionaler ist in diesem Lichte die folgende Geschichte einer Frau, die ein Kind zur Welt brachte, das nicht überlebensfähig war – und zwar nur, damit die Organe ihrer Tochter gespendet und andere Leben gerettet werden können. 

Die Hintergründe der herzergreifenden Story gibt es auf den nächsten Seiten ...

Mutter bringt todkrankes Kind zur Welt, um dessen Organe zu spenden

Für Krysta Davis (23) und ihren Freund Derek Lovett (26) aus Cleveland (Tennessee) brach eine Welt zusammen, als sie in Krystas 18. Schwangerschaftswoche erfahren, dass ihr Kind nicht überlebensfähig ist. Schuld daran ist eine sogenannte Anenzephalie, eine schwere Fehlbildung, bei der Teile des Gehirns fehlen. Die Ärzte stellen die werdenden Eltern vor eine Entscheidung: Entweder, so heißt es, könne man die Wehen sofort einleiten oder aber die Schwangerschaft auf natürlichem Wege zu Ende laufen lassen. Letzteres schließt mit ein, dass das Kind entweder noch im Mutterleib oder aber wenige Tage nach der Geburt verstirbt. 

Mutter bringt todkrankes Kind zur Welt, um dessen Organe zu spenden

Krysta und ihr Freund entscheiden sich gegen eine Abtreibung – und retten so zwei anderen kranken Kindern das Leben.

Als ihr Töchterchen an Heiligabend zur Welt kommt, geben sie ihr den Namen Rylei – und verbringen eine ganze Woche mit ihr, bis die Kleine den Folgen ihrer Fehlbildung erliegt. Rylei stirbt an Silvester in den Armen ihrer Eltern. Ihre beiden Herzklappen werden gespendet und ermöglichen so zwei anderen, schwerkranken Säuglingen ein gesundes und langes Leben. Ryleis Tod mag ihren Eltern dadurch zwar nicht weniger ungerecht und schmerzhaft erscheinen, doch sie haben in ihren dunkelsten Stunden selbstlos gehandelt. Das ist kein Trost, wohl aber eine Tugend!